Griechenland und Türkei kämpfen weiter gegen schwere Brände
Autor: dpa
, Freitag, 31. Juli 2026
Auf Kreta und in Antalya sowie anderen türkischen Regionen kämpft die Feuerwehr unermüdlich gegen neue Brände – unter extremen Bedingungen. In Frankreich und Spanien entspannt sich die Lage.
Während sich die Waldbrandlage in Frankreich und Spanien entspannt und Tausende Evakuierte nach Hause zurückkehren, ist die Situation in Griechenland und der Türkei weiter angespannt. Von hoher Trockenheit und Hitze begünstigte Brände, die von kräftigem Wind weiter angefacht werden, machen der Feuerwehr sehr zu schaffen.
- FRANKREICH
An der französischen Atlantikküste haben inzwischen 144.000 der 224.000 evakuierten Menschen nach Hause zurückkehren können. Innenminister Laurent Nuñez sagte in den Abendnachrichten, dass «man davon ausgehen kann, dass das Schlimmste hinter uns liegt». Er fügte hinzu: «Wir sind optimistisch, bleiben aber weiterhin sehr wachsam.»
Wie die Präfektur in Bordeaux mitteilte, waren am Abend noch zwei Brandherde auf der Halbinsel Cap Ferret und südlich des Ortes Lacanau aktiv. Weitere am Vortag aufgeflammte Brände in Südfrankreich, im Burgund sowie im Wald von Fontainebleau bei Paris brachte die Feuerwehr unter Kontrolle.
- SPANIEN
In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt, die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden aufgehoben. Erleichterung gab es auch aus der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia breitet sich nach Behördenangaben nicht weiter aus.
Das Innenministerium teilte mit, dass der Notstand auf die zweite von vier operativen Stufen herabgestuft wurde. «Auch wenn sich die Lage positiv entwickelt, ist es unerlässlich, Vorsicht walten zu lassen und sich jederzeit an die Anweisungen der Behörden zu halten», erklärte das Ministerium. Die Brandbekämpfung in den betroffenen Regionen im Nordwesten dauert an.