Die gehasste Herzogin: Meghan wird heute 45
Autor: Patricia Bartos, dpa
, Dienstag, 04. August 2026
So richtig konnte die amerikanische Frau von Prinz Harry nie die Herzen der Briten gewinnen. Und auch Jahre nach dem Abgang aus dem britischen Königshaus hadert Meghan mit ihrem öffentlichen Image.
Die einen nannten sie «Duchess Difficult», die anderen sprachen von einem «Hurricane Meghan». Von einer «skrupellosen, auf sozialen Aufstieg ausgerichteten Schauspielerin» war gar die Rede.
Es sind harsche Worte über Herzogin Meghan, die sich in den Archiven britischer Boulevardmedien finden. Dabei habe sie alles getan, um die königliche Familie stolz zu machen, erzählt die Frau von Prinz Harry (41), die am heutigen Dienstag 45 Jahre alt wird, vor Jahren in einer Netflix-Doku. Doch auch das habe nicht gereicht.
Vor mehr als sechs Jahren kehrten Harry und Meghan der britischen Königsfamilie den Rücken und verursachten damit eines der folgenreichsten Zerwürfnisse der jüngeren Geschichte der Royals. Ein Schritt, den viele in Großbritannien den beiden, allen voran der US-Amerikanerin, nie so richtig verziehen haben.
Kaum ein (Ex-)Royal polarisiert so wie sie: Seit ihrem royalen Abgang loben die einen Meghan für ihren Mut, andere halten sie für aufgesetzt und warten nur auf die nächste Gelegenheit eines Shitstorms.
Britische Abneigung gegen Meghan
Dabei fing alles wie ein romantisches Märchen an: 2017 verkündete Harry die Verlobung mit der schönen und erfolgreichen Schauspielerin, wenige Monate später kam es zur Hochzeit. 2019 kam Söhnchen Archie auf die Welt, doch schon im Januar 2020 brach alles zusammen. Heute leben die beiden mit dem siebenjährigen Sohn und Tochter Lilibet (5) in den USA.
In Großbritannien wird die 44-Jährige oft für den Rückzug des jüngeren Sohns von König Charles III. (77) aus der Familie verantwortlich gemacht - ohne sie wäre es bei Harry nie so weit gekommen, polterten allen voran die britischen Boulevardblätter.
Meghan wird außerdem vorgeworfen, stets das Rampenlicht zu suchen - und dennoch zu kritisieren, wenn es Interesse an ihrer Person und ihrem Leben gebe.