• Franken-Wetter am Siebenschläfertag: Kaltfront am Montag
  • "Temperaturgegensätze deutlich ausgeprägt"
  • DWD rechnet mit Gewittern im Süden Deutschlands
  • Für weiteren Verlauf gibt es noch Fragezeichen

Viele Menschen schauen gespannt auf den Siebenschläfertag. Nach einer Bauernweisheit bestimmt er die darauffolgenden sieben Wochen. Tatsächlich beeinflusst der Jetstream eine in diesem Zeitraum vorkommende, recht stabile Wetterlage. Auf welche Gebiete Deutschlands die Regel anwendbar ist und welchen Hintergrund der Siebenschläfertag genau hat, liest du in diesem Artikel.

Kaltfront am Montag bringt unter anderem starken Nordwestwind

Am Sonntag (26. Juni 2022) ist es laut Ochs heiter bis wolkig. Örtliche Regenschauer sind möglich, aber sehr wahrscheinlich bleibt es überall trocken. Maximal werden am Samstag 27 und am Sonntag 31 Grad erreicht. Der sehr schwache Wind weht aus wechselnden Richtungen.

Am Montag erreicht uns von Westen her eine Kaltfront. Die Temperaturgegensätze zeigen sich deutlich. Am Nachmittag liegen die Temperaturen in Oberfranken bei 31 Grad und in Unterfranken bei 23 Grad. Damit einher gehen Böen mit starkem Nordwestwind. Ansonsten sieht Ochs nur ein paar Quellwolken mit örtlichen Regenschauern für wahrscheinlich.

Im westlichen Franken und an den Alpen rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit vereinzelten Gewittern, Hagel und Böen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Für die Nacht zum Dienstag werden weitere Gewitter erwartet, wie ein Meteorologe am Sonntag sagte. Besonders betroffen seien dann Schwaben und West- sowie Nordfranken.

"Schwülwarm und gewittrig"  - Hier kann es am Montag Unwetter geben

"Schwülwarm und gewittrig", so beschreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) den Start in die neue Woche. Neben Temperaturen bis 36 Grad am Montag in der Osthälfte sind auch immer wieder mitunter unwetterartige Schauer und Gewitter dabei, wie eine Wetterexpertin des DWD am Sonntag erklärte.

"Der Schwerpunkt bei den Unwettern liegt auf dem Starkregen", ergänzte die Meteorologin. Innerhalb kurzer Zeit können sich demnach große Regenmengen auf kleinem Raum ergießen - bis zu 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde sind möglich. Aber auch Hagel und schwerere Sturmböen bis orkanartige Böen könnten die Gewitter begleiten.

Durch heftigen Platzregen und große Hagelkörner seien Unwetter am Montag besonders im Süden, dem östlichen Mittelgebirgsraum sowie in Teilen der Mitte wahrscheinlich. Bei bewölktem Himmel im Norden und Westen sowie mehr Sonne als Wolken im Osten und Süden erstrecken sich die Temperaturen am Montag von 22 bis 36 Grad. 

Unwetterartige Gewitter bis zum Freitag

Heftige Regengüsse, Hagel und Sturmböen begleiten den Angaben nach auch die Gewitter am Dienstag. Besonders betroffen im Tagesverlauf seien der Süden und Südosten, die östlichen Mittelgebirge sowie der äußerste Osten Deutschlands - bei Höchsttemperaturen zwischen 22 und 28 Grad. Die Wetterexpertin sagte unwetterartige Gewitter bis zum Freitag voraus, erst am Samstag beruhige sich die Lage etwas.

Aber nicht nur die Unwetter bringen Gefahren mit sich, auch die Hitze ist weiterhin gefährlich: "In den Nächten kühlt es nur wenig unter 20 Grad ab, sodass eine erhöhte Belastung für den Kreislauf besteht", so die DWD-Meteorologin. Die Menschen sollten ausreichend trinken und die heiße Mittagssonne vermeiden.