• Frau lässt Corona-Schnelltest machen
  • Anschließend läuft ihr die Nase
  • Klare Flüssigkeit war Hirnwasser

Wie zuerst die "NOZ" berichtete, ist einer Arztpraxis aus dem Landkreis Osnabrück ein Fehler beim Corona-Schnelltest eine Frau unterlaufen, der unangenehme Folgen hatte: Demnach soll beim Test ein falscher Kanal in der Nase der Frau vom medizinischen Personal gewählt worden sein. Statt Richtung Ohr wurde das Stäbchen Richtung Gehirn geschoben. Wochenlang lief ihr klare Flüssigkeit aus dem Kopf. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus: Die Flüssigkeit ist Hirnwasser!

Schmerzen nach Antigen-Schnelltest: Frau läuft Hirnwasser aus der Nase

Nachdem die Frau die Schmerzen wochenlang ertragen hatte, war die Diagnose Anfang März schließlich ein ziemlicher Schock. Im April konnte das Loch im Inneren ihres Kopfes dann geschlossen werden. Dazu war eine 90-minütige OP notwendig. Der Fall ist eine absolute Seltenheit. Wie Professor Dr. Konrad Sommer, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Marienhospital Osnabrück gegenüber der "NOZ" erklärte, sei dies eine "absolute Rarität". Unter Millionen Tests komme dies so gut wie nie vor. 

In der ersten Version des Artikels haben wir von einem Selbsttest gesprochen. Das war falsch. Der Vorfall ereignete sich bei einem Antigen-Schnelltest. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten dies zu entschuldigen.