Haus brennt lichterloh - Anwohner stören Feuerwehr während Löscharbeiten und pöbeln
Autor: Redaktion
Hildburghausen, Montag, 27. August 2018
Ein Haus brennt. Die Feuerwehr kommt und will löschen. Doch wegen der Trockenheit geht ihnen das Wasser fast aus, sie kommen nicht gegen die Flammen an. Sie müssen Löschwasser beschaffen. Und werden dabei von Anwohnern respektlos behandelt.
Im thüringischen Landkreis Hildburghausen hat am Samstagabend ein Wohnhaus gebrannt. Die Flammen haben sich durch die Stockwerke gefressen, das Haus ist nach dem Brand kaum noch erkennbar. Ein Problem: Die Löscharbeiten verlaufen nur schleppend, kommen phasenweise sogar zum Erliegen. Im Dorf fehlt einfach das Wasser. Der Bach ist zu einem Bächlein geworden, der Feuerwehr geht das Wasser aus. Nur ein Hydrant liefert mit schwachem Druck etwas Wasser. Doch das reicht nicht aus.
Anwohner bepöbeln die Feuerwehrmänner
Mit Pendelfahrten umliegender Feuerwehren und einer kilometerlangen Schlauchbrücke kommen die ehrenamtlichen Helfer langsam an Löschwasser - und auch an ihre Grenzen. Das Schlimmste aber ist nicht der Brand selber: Anwohner bepöbeln die Feuerwehrmänner bei der Arbeit, wie das Video zeigt.
Steffen Wohlmann, Kreisbrandmeister im Landkreis Hildburghausen lässt sich von solchen Vorfällen nicht irritieren: "Es gab Schaulustige, die laut geworden sind und die Feuerwehrleute beschimpft haben... Es wurde gerufen und rumgeplärrt...da habe ich aber keine Zeit für mich drum zu kümmern."