Airfryer bei Lidl: Philips, Ninja, Silvercrest & Cosori im Vergleich
Autor: Jasmin Linsner
, Dienstag, 20. Oktober 2026
Vier Airfryer von 54,99 bis 164 Euro: Wir vergleichen Platz, Programme und Aufbau – und zeigen, welches Lidl-Modell zu welchem Haushalt passt.
Ein Airfryer für einen Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt muss nicht riesig sein, oft reicht hier ein kompaktes Modell. Familien benötigen dagegen meist mehr Platz. Dann zählen ein großer Garkorb oder zwei getrennte Garzonen oft mehr als eine Vielzahl an Programmen.
Bei Lidl sind derzeit Airfryer von Philips, Ninja, Silvercrest und Cosori erhältlich. Die Preise liegen zwischen 54,99 bis 164 Euro. Doch welches Modell passt am besten zu deinen Anforderungen? Wir vergleichen die Geräte und zeigen, welcher Airfryer für Singles, Paare oder Familien die beste Wahl ist.
Airfryer bei Lidl im Vergleich: Welche Heißluftfritteuse passt zu dir?
Schon bei der Größe zeigen sich deutliche Unterschiede bei den Heißluftfritteusen: Die kompakte Ninja fasst 3,8 Liter, der Cosori Turbo Tower kommt auf insgesamt 10,8 Liter. Dazwischen liegen die Philips mit einem einzelnen Korb und die Silvercrest mit zwei getrennten Garzonen.
Philips 2000 Series NA229/00*
- Preis bei Lidl: 54,99 Euro
- Volumen: 4,2 l
- Programme: 9 Automatikprogramme
- Geeignet für: kleinere Haushalte, Einstieg
Ninja AF110EU*
- Preis bei Lidl: 69,99 Euro
- Volumen: 3,8 l
- Programme: 3
- Geeignet für: Singles, Paare, wenig Stellfläche
Silvercrest Retro 1973*
- Preis bei Lidl: 79,99 Euro
- Volumen: 2 × 4,35 l
- Programme: 7
- Geeignet für: Familien, zwei Gerichte parallel
Cosori Turbo Tower*
- Preis bei Lidl: 164,00 Euro
- Volumen: 10,8 l
- Programme: 7
- Geeignet für: größere Haushalte
Stand: 19.10.2026, Preise laut Lidl zzgl. Versand.
Philips 2000 Series: Der günstige Einstieg für 54,99 Euro
Die Philips 2000 Series NA229/00 Heißluftfritteuse* kostet bei Lidl aktuell 54,99 Euro. Lidl nennt eine UVP von 119,99 Euro. Der 4,2-Liter-Korb bietet genug Platz für bis zu 500 Gramm Pommes oder sechs Hähnchenschenkel.
Neun Automatikprogramme nehmen viele Einstellungen ab. Insgesamt nennt Philips 13 Zubereitungsarten. Die Temperatur reicht bis 200 Grad. Damit bleibt die Philips unter den Höchsttemperaturen der anderen Geräte im Vergleich.
Die Philips 2000 Series NA229/00 im Überblick:
- 4,2-Liter-Korb
- 9 Automatikprogramme
- insgesamt 13 Zubereitungsarten
- 60 bis 200 °C
- 1.500 Watt
- Timer bis 60 Minuten
- spülmaschinenfester Einsatz
- Rezepte über die NutriU-App
- Preis: 54,99 Euro
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Ninja AF110EU: Klein, schlicht und schnell verstaut
Die Ninja AF110EU* nimmt im Vergleich am wenigsten Platz ein. Ihr Korb fasst 3,8 Liter. Laut Hersteller reicht das für rund 500 Gramm Pommes oder ein etwa ein Kilogramm schweres Hähnchen.
Ninja beschränkt sich bei diesem Modell auf drei Programme: Heißluftfrittieren, Aufwärmen und Dörren. Das ist weniger als bei den anderen Geräten, hält die Bedienung aber übersichtlich. Wer hauptsächlich Pommes, Gemüse oder kleinere Portionen zubereitet, braucht nicht zwingend zehn verschiedene Programme
Die wichtigsten Daten zur Ninja AF110EU:
- 3,8-Liter-Korb
- 3 Programme
- bis 210 °C
- 1.750 Watt
- digitales Touch-Bedienfeld
- Countdown-Timer
- spülmaschinenfeste Teile
- Preis: 69,99 Euro
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Silvercrest Retro 1973: Zwei Körbe für Hauptgericht und Beilage
Bei der Silvercrest Retro 1973* ändert sich das Konzept. Statt eines einzelnen Korbs gibt es zwei getrennte Garzonen mit jeweils 4,35 Litern. Das hilft vor allem, wenn zwei Speisen unterschiedliche Temperaturen oder Garzeiten brauchen.
„Sync Finish“ stimmt beide Seiten so ab, dass sie gleichzeitig fertig sind. „Sync Cook“ übernimmt dieselben Einstellungen für beide Körbe – zum Beispiel für eine größere Portion Pommes. Ganz klein ist die Silvercrest nicht. Mit rund 40 Zentimetern Breite und 7,5 Kilogramm Gewicht braucht sie einen festen Platz auf der Arbeitsfläche.
Die Silvercrest Retro 1973 im Detail:
- 2 Garzonen mit jeweils 4,35 Litern
- maximal 640 g Pommes pro Korb
- Sync Finish und Sync Cook
- 7 Programme
- unter anderem Air Fry, Backen, Gären und Ultra Crisp
- 40 bis 240 °C
- 2.600 Watt
- Preis: 79,99 Euro
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Cosori Turbo Tower: Viel Platz, ohne zwei breite Körbe nebeneinander
Mit 10,8 Litern hat der Cosori Turbo Tower* das größte Fassungsvermögen im Vergleich. Seine beiden Körbe sitzen übereinander: oben stehen 4,3 Liter zur Verfügung, unten 6,5 Liter.
Dieser Aufbau spart Breite auf der Arbeitsfläche. Dafür wächst das Gerät in die Höhe und bringt mit 9,3 Kilogramm einiges auf die Waage. Cosori gibt das Modell für bis zu acht Personen an. Korb und Crisp-Platte tragen eine Keramikbeschichtung, die der Hersteller ausdrücklich als PFAS-frei bezeichnet.
Die wichtigsten Daten zum Cosori Turbo Tower Airfryer:
- insgesamt 10,8 Liter
- oberer Korb: 4,3 Liter
- unterer Korb: 6,5 Liter
- 7 Programme
- 30 bis 230 °C
- Timer bis 24 Stunden
- Grillrost für drei Garebenen
- laut Hersteller PFAS-freie Keramikbeschichtung
- Gewicht: 9,3 kg
- Preis: 164 Euro
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Airfryer-Größen im Vergleich: Welche Heißluftfritteuse passt zu welchem Haushalt?
- Für den Einstieg bietet die Philips* für 54,99 Euro eine gute Mischung aus Größe und Ausstattung. Ihr 4,2-Liter-Korb reicht für kleinere Haushalte, dazu kommen neun Automatikprogramme.
- Die Ninja* kostet 15 Euro mehr und bietet weniger Volumen und weniger Programme. Ihr Vorteil liegt vor allem in der kompakten Bauweise. In einer kleinen Küche kann genau das wichtiger sein als ein zusätzlicher Liter Fassungsvermögen.
- Bei mehreren Personen wird die Silvercrest* interessanter. Zwei getrennte 4,35-Liter-Körbe machen Hauptgericht und Beilage gleichzeitig möglich. Für 79,99 Euro bietet sie deutlich mehr Platz als Philips und Ninja, braucht dafür aber auch mehr Stellfläche.
- Der Cosori Turbo Tower* spielt mit 10,8 Litern in einer anderen Größenklasse. Er passt besser zu Haushalten, in denen regelmäßig größere Mengen auf einmal auf den Tisch kommen. Mit 164 Euro kostet er allerdings auch deutlich mehr.
- Welches Modell am besten passt, hängt deshalb weniger vom größten Rabatt als vom eigenen Alltag ab: Wie viele Portionen landen normalerweise im Airfryer, müssen zwei Gerichte gleichzeitig fertig sein – und wie viel Platz ist in der Küche vorhanden? Genau diese drei Fragen helfen bei der Entscheidung mehr als die reine Zahl der Programme.