Lebensmittelabfälle vermeiden: Die besten Tipps für den Einkauf
Autor: Strahinja Bućan, Stefan Lutter
Deutschland, Donnerstag, 08. Oktober 2026
Lebensmittelabfälle entstehen oft schon beim Einkauf. Planung und richtige Lagerung helfen, Müll zu vermeiden und Vorräte länger zu nutzen.
Niemand wirft gerne Lebensmittel weg - doch passiert es zu oft, dass die Gurke verdirbt oder der Joghurt abläuft. Eine Initiative betont: Lebensmittelverschwendung beginnt häufig schon vor dem eigentlichen Kochen.
Laut einer Erhebung der Initiative "Zu gut für die Tonne" fallen in Deutschland jährlich 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an – 58 Prozent davon stammen aus Privathaushalten. Ein großer Teil davon lässt sich bereits beim Einkauf vermeiden. Im vergangenen Jahr hat übrigens eine Restmüll-Regel für viel Verwirrung gesorgt. Damit der Müllberg gar nicht erst weiter wächst, hat "Zu gut für die Tonne" einige praktische Tipps zusammengestellt.
Planung spart Müll und Geld: Lebensmittelverschwendung vermeiden
Der wichtigste Schritt beginnt bereits zu Hause: Vor dem Gang in den Supermarkt sollte der Einkauf konkret geplant werden. Ein Blick in die Vorratskammer und den Kühlschrank zeigt, was noch vorhanden ist und welche Lebensmittel als Nächstes verbraucht werden müssen, bevor sie verderben. So lassen sich unter anderem Doppel-Einkäufe vermeiden.
- Vor dem Einkauf die Vorräte und den Kühlschrank kontrollieren.
- Einen Wochenplan erstellen und die benötigten Zutaten notieren.
- Nicht hungrig einkaufen, um nur das Nötige mitzunehmen.
- Sonderangebote nur dann nutzen, wenn die größere Menge tatsächlich verbraucht wird.
Für die konkrete Vorbereitung empfiehlt die Initiative außerdem, einen Wochenplan für den Einkauf zusammenzustellen. "Wer im Voraus überlegt, was in den kommenden Tagen auf den Tisch kommen soll und welche Zutaten dafür nötig sind, kann den Einkauf in einem Rutsch erledigen", so "Zu gut für die Tonne". Ein praktischer Nebeneffekt: Wer häufige und impulsive Spontaneinkäufe vermeidet, schont zugleich den Geldbeutel.
Nicht hungrig zum Einkaufen gehen
Auch einem weiteren Problem lässt sich mit einem einfachen Trick aus dem Weg gehen: Man sollte nicht hungrig zum Einkaufen gehen. "Denn wer entspannt und satt ist, kauft nur das Nötige, vergisst weniger und kann Angebote in Ruhe vergleichen".
Zudem sollte man sich nicht regelmäßig von Sonderangeboten verführen lassen. Was nur aus Spargründen in größeren Mengen im Einkaufswagen landet, wird eher nicht rechtzeitig verbraucht und landet stattdessen in der Tonne.