Diese Abfälle haben im Gelben Sack nichts verloren (A bis Z)
- Altkleider
- Babyflaschen
- Blechgeschirr
- CDs und Disketten
- Damenstrumpfhosen
- Elektrogeräte
- Essensreste
- Einwegrasierer
- Faltschachteln
- Feuerzeuge
- Fotofilme
- Glas (z. B. Konservenglas, Glasflaschen)
- Holzwolle
- Hygieneartikel
- Katzenstreu
- Keramiktöpfe
- Kinderspielzeug (Holz/Kunststoff/Blech)
- Klarsichthüllen
- Kugelschreiber
- Luftmatratzen/Zelte
- Nicht geleerte Verpackungen
- Papier
- Pappe/Karton
- Pflaster, Verbandsmaterial
- Porzellangeschirr
- Styroporreste (z. B. Dämmmaterial)
- Tapetenreste
- Taschentücher aus Papier
- Videokassetten
- Windeln
- Zahnbürsten
- Zigarettenkippe
Mülltrennung: Warum regional unterschiedliche Regeln gelten
Regional gibt es zudem Ausnahmen: Dann darf etwa auch die alte Zahnbürste in den Gelben Sack. Solche "stoffgleichen Nichtverpackungen" dürfen aber nicht überall in der gelben Mülltrennung landen. In Kommunen mit Wertstofftonne können wiederum andere Regeln gelten. In der Regel sind die Ausnahmen auf den Behältnissen oder Säcken vermerkt. Wer sich unsicher ist, fragt am besten bei seiner zuständigen Kommune nach. Einige Kommunen stellen zudem vom Sack auf die Tonne um – München etwa führt ab Januar 2027 flächendeckend die Gelbe Tonne ein, wie das Verbrauchermagazin CHIP berichtet.
In jedem Fall nicht in die Gelben Säcke wandern dürfen Papier oder Glas – auch nicht, wenn sie als Verpackungen genutzt werden. Denn es gibt separate Abfallkreisläufe für Papier und Glas.
Gereinigt werden muss der Müll übrigens nicht, bevor er in den Säcken oder der Tonne landet. Es genügt, wenn die Verpackungen vollständig entleert sind. Noch volle oder halbvolle Verpackungen sollten dagegen nicht in den Müll wandern. Und bei aller Liebe zum Recycling: Ein erheblicher Teil des Inhalts der Gelben Säcke wird nach der Sortierung energetisch verwertet. Dem Umweltbundesamt, der zentralen Umweltbehörde des Bundes, zufolge gilt das für Sortierreste und teilweise auch für Mischkunststoffe.
Gelbe Säcke kostenlos bekommen: Hier gibt es Nachschub
Bei der Verteilung der Gelben Säcke und der Gelben Tonnen gibt es regionale Unterschiede. Sind die Gelben Säcke aufgebraucht, gibt es Nachschub. An vielen Orten wurden dazu regionale Ausgabestellen eingerichtet. Dazu gehören:
- Geschäfte
- Tankstellen
- Unternehmen
- öffentliche Einrichtungen wie Rathäuser, Bürgerbüros oder Ähnliches
Auskunft über die Ausgabestellen gibt einfach die jeweilige Stadt.
Was passiert mit dem Müll aus dem Gelben Sack?
Nach der Abholung werden die Abfälle aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack in einer Sortieranlage getrennt. Siebe, Rüttler und Magnete sowie hochmoderne Sortieraggregate wie Wirbelstromscheider und Nahinfrarotscanner trennen dort laut der Initiative Mülltrennung wirkt, einem Informationsangebot der Dualen Systeme, bis zu 13 verschiedene Wertstoffe voneinander.
Gelangen Kunststoffverpackungen in den Recyclingkreislauf, werden sie anschließend zerkleinert und gereinigt. Aus dem gewonnenen Material können neue Verpackungen und andere Produkte entstehen.
Das schont Klima und Ressourcen. "Richtig sortierter Verpackungsmüll ist also eigentlich kein Müll, sondern begehrter Wertstoff", betont die Initiative Mülltrennung wirkt.
Müll richtig entsorgen: Diese Regeln sollten Verbraucher kennen
Nicht immer ist es leicht, Müll richtig zu trennen. Warum sie dennoch wichtig ist, zeigt unser separater Artikel zur Bedeutung von Mülltrennung.
Wissenswert ist zudem, was in den Restmüll, in den Biomüll und in die Altpapiertonne entsorgt werden darf. Mehr Recycling-Tipps gibt es auf der Website des Grünen Punkts.
Weiterführende Ratgeber zur Mülltrennung:
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