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Bei Aldi, Rewe, Edeka und Norma verkauft: Frischkäse-Rückruf - wegen Insekten


Autor: Daniela Laitinen

Deutschland, Mittwoch, 21. Oktober 2026

Gleich mehrere Supermarkt- und Discounterketten sind von einem aktuellen Frischkäse-Rückruf der bekannten Marke Arla betroffen. Der Grund: möglicher Insektenbefall in einer Zutat.
Ein Frischkäse-Rückruf betrifft Supermärkte wie Aldi, Norma, Edeka und Rewe. Grund ist ein möglicher Insektenbefall in einer Mandelmischung, betroffen sind mehrere Sorten Frischkäseringe.


Gleich mehrere Supermarkt- und Discounterketten sind von einem aktuellen Frischkäse-Rückruf betroffen. Der Hersteller Arla Foods warnt vor einem möglichen Insektenbefall in einer Zutat. Verbraucher sollten bestimmte Frischkäseprodukte deshalb nicht mehr essen. Betroffen sind Frischkäseringe mit Ananas, Mandeln beziehungsweise Papaya, die unter verschiedenen Markennamen verkauft wurden.

Wie das Unternehmen in seiner offiziellen Rückrufmitteilung zu "dekorierten Frischkäseringen Ananas & Mandel" erklärt, könnte eine Mandelmischung eines Zulieferers von Insekten befallen sein. Die Mischung wird als Dekoration auf dem Frischkäse verwendet. Obwohl die Produkte nach Angaben des Herstellers gesundheitlich unbedenklich sind, werden sie vorsorglich aus dem Handel genommen.

Frischkäse-Rückruf bei Aldi, Norma, Edeka und Rewe

Der Rückruf beschränkt sich nicht auf Aldi Süd. Laut Arla Foods wurden die betroffenen Produkte auch über Norma, Edeka, Unternehmen der Rewe Group sowie verschiedene Lebensmittelgroßhändler vertrieben.

Folgende Produkte sind laut der offiziellen Herstellerinformation betroffen:

  • Milsani Ananas-Papaya-Ring (125 Gramm): Verkauft bei Aldi Süd, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 25.11.2026 und 30.11.2026.
  • Viking Ananas-Mandel-Ring (125 Gramm): Verkauft bei Norma, MHD 30.11.2026.
  • Castello Ananas & Mandel Frischkäse-Ring (1 Kilogramm): Vertrieb unter anderem über Edeka, die Rewe Group, Transgourmet und weitere Großhändler, MHD 16.12.2026.

Alle drei Produkte tragen das Identitätskennzeichen DK M277 EU. Separate Chargennummern nennt der Hersteller in seiner Rückrufmitteilung nicht. Zum Vertriebsnetz des Castello-Frischkäses gehören laut Arla Foods außerdem verschiedene Frischdienste und Gastronomielieferanten. Damit reicht der Rückruf über den klassischen Einzelhandel hinaus.

Frischkäse-Rückruf: Das sollten Verbraucher jetzt beachten

Wer eines der genannten Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft hat, sollte es vorsorglich nicht mehr verzehren. Arla Foods empfiehlt, den Frischkäse entweder zu entsorgen oder in die Verkaufsstelle zurückzubringen. Dort wird der Kaufpreis erstattet.

Andere Produkte der Arla-Marken Castello, Milsani und Viking sowie Frischkäseringe mit anderen Dekorationen sind nach Angaben des Herstellers nicht betroffen.

Der Rückruf wurde laut Arla Foods bereits in Abstimmung mit den zuständigen Behörden eingeleitet. Für Rückfragen steht der Kundenservice unter der E-Mail-Adresse info.de@arlafoods.com zur Verfügung.

Am 20. Oktober 2026 rief ein dänischer Fischproduzent zwei Sorten Fischfilet der Marke Nautica zurück, die bei Lidl verkauft wurden. Grund war der Nachweis von Listerien in einzelnen Packungen mit dem Verbrauchsdatum 20.10.2026. Bereits im September gab es einen Listerien-Rückruf bei Bioland- und Demeter-Käse: Die Dorfkäserei Geifertshofen AG rief sechs Sorten zurück, nachdem Listeria monocytogenes in einer Charge des Weinbauernkäses nachgewiesen wurde. Betroffen waren alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis 30.10.2026 in allen 16 Bundesländern.

Aktuelle Waren- und Lebensmittelrückrufe

Weitere aktuelle Rückrufe von verunreinigten Lebensmitteln und verunreinigten Waren finden Sie in unserem Rückrufe-Dossier.