Die Gradzahl ist beim Waschen der Wäsche nicht nur für die Kleidung entscheidend – es gibt noch mehr Gründe.
- Wäschewaschen bei 30 Grad: Sauber, spart Geld und ist umweltfreundlich
- Großer Unterschied beim Wäschewaschen: signifikante Energie- und Kostenersparnis
- Wäschewaschen bei niedrigen Temperaturen ist sinnvoll:
Wer Wäsche wäscht, überlegt zumeist schon beim Sortieren, ob er sie bei 30, 40 oder 60 Grad wäscht. Wo bei stark verschmutzter Wäsche meist bei 60 Grad zu waschen ist, sieht es bei anderen Wäscheteilen anders aus. Oft stellt man sich vielleicht die Frage, ob 30 ausreichend sind oder 40 Grad überhaupt nötig. Tatsächlich kannst du den überwiegenden Teil deiner Wäsche ganz einfach bei 30 Grad waschen. Damit sparst du Energie, Wasser und Geld - und deine Wäsche wird genauso sauber, wie wenn du sie bei 40 Grad waschen würdest.
Wäschewaschen bei 30 Grad: Sauber, spart Geld und ist gut für die Umwelt
Was das Wäschewaschen angeht, verfallen viele nach einiger Zeit in eine gewisse Routine - und waschen dann immer bei der gewohnten Gradzahl. Am weitesten verbreitet ist die 40-Grad-Wäsche. Dabei klingt die Differenz zwischen 30 und 40 Grad im ersten Augenblick nach sehr wenig; immerhin sind es gerade einmal 10 Grad mehr, die in deiner Waschmaschine erzeugt werden. Doch für die Waschmaschine sind diese 10 Grad keinesfalls wenig: Sie benötigt fast das doppelte der Energie, wenn sie die Temperatur statt auf 30 Grad auf 40 Grad aufheizen muss (0,3 kWh für 30 Grad, 0,5 kWh für 40 Grad).
Die Sorge, die Wäsche werde nicht wirklich sauber, oder sei nicht hygienisch, wenn man sie auf niedrigeren Temperaturen wäscht, ist meist unbegründet. Die Waschmaschinentechnologie ist heute so weit fortgeschritten, dass die Wäsche sogar bei nur 20 Grad sauber werden kann. Eine sogenannte Kochwäsche (ein Waschgang, der bis zu 90 Grad heiß werden kann) sei nur bei ansteckenden Krankheiten oder besonderer Hygienebedürftigkeit nötig - so die Stiftung Warentest. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du krank im Bett gelegen warst - dann solltest du deine Bettwäsche entsprechend wechseln und waschen. Die meisten Deutschen wechseln ihre Bettwäsche viel zu selten und nicht in dem Abstand, wie man es eigentlich tun sollte.
Willst du auf Nummer sicher gehen, dass die Wäsche auch bei 30 Grad vollkommen keimfrei ist, solltest du sie nach Möglichkeit an der frischen Luft trocknen lassen. Hier sorgt die Sonne mithilfe der UV-Strahlung für die Abtötung verschiedener Keime.
Großer Unterschied beim Wäschewaschen
Beim Vergleich verschiedener Waschtemperaturen stellt die Stiftung Warentest fest, dass in der Reinigungswirkung kein merkbarer Unterschied zu erkennen ist.
Hier findest du eine große Auswahl an Waschmitteln - jetzt ansehenWirft man jedoch einen Blick auf den Stromverbrauch und die Umwelt, lassen sich doch einige signifikanten Unterschiede feststellen:

Klar - den Bazillen und Keimen die Haare waschen reicht vollkommen aus.