Wäsche trocknen ist im Sommer kein Problem, doch im Herbst und Winter ist es schon deutlich herausfordernder. Wo du sie am besten trocknen kannst, liest du hier.
- Wäsche trocknen im Herbst und Winter
- Dieses Risiko gehst du beim Trocknen in Innenräumen ein
- Achtung - ein Blick auf die Luftfeuchtigkeit ist wichtig
- Das ist der ideale Raum
- Weitere Tipps
- Fazit
Die eigene Wäsche lufttrockenen zu lassen, ist natürlich immer praktisch und spart gegenüber dem Trocknen mit dem Trockner auch noch Geld und Energie - doch längst ist es nicht für jede*n möglich. Nicht alle Wohnungen haben einen Balkon oder Garten. Wir verraten dir, wie du deine Wäsche drinnen am besten aufhängst und was du besonders im Winter beachten solltest.
Wäsche trocknen im Herbst und Winter: Das gilt es zu beachten
Lebst du in einer kleineren Wohnung und/oder hast keinen Balkon, ist es kaum möglich, die Wäsche draußen zu trocknen. Das einzige, was an zusätzlichen Räumlichkeiten verfügbar sein könnte, ist ein Heizungskeller; doch auch das ist nicht immer der Fall. Letztendlich bleibt oft nur, die Wäsche in den eigenen Räumlichkeiten zu trocknen.
Das Trocknen der Wäsche in Innenräumen birgt immer auch ein gewisses Risiko. Hängst du die feuchte Wäsche auf, kann schnell eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit im Raum entstehen. Durch feuchte Wände wird eine Schimmelbildung begünstigt. Schimmelpilze können sich problematisch auf die Gesundheit, insbesondere bei Menschen mit Allergien, auswirken.
Grundsätzlich gilt eine Luftfeuchtigkeit von zwischen 40 und 60 % als optimal. Ausnahmen sind die Küche und das Bad, da hier beispielsweise durch das Kochen oder Duschen mehr Feuchtigkeit an die Luft gegeben wird. Das Trocknen der Kleidung wird in dem Fall problematisch, wenn ein Wert von 100 % überschritten wird. Dabei gilt: Je kälter die Luft, umso weniger Wasser kann sie speichern.
Die Luftfeuchtigkeit ist das Problem: So geht es richtig
Je nachdem, wie gut dein Haus gedämmt ist, herrschen an unterschiedlichen Orten im selben Raum unterschiedliche Temperaturen. Somit kann es sein, dass es in der Nähe der Außenwand weitaus kühler ist als an der Wand direkt am Heizkörper.
Bevor du deine Kleidung drinnen aufhängst, lohnt es sich, die Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Räumen sowie verschiedenen Bereichen des Raums zu messen. Dies gelingt dir ganz einfach mithilfe eines Thermo-Hygrometers*, das du kostengünstig online oder im Fachhandel erwerben kannst. Der ideale Ort, die Kleidung zu trocknen, ist dort, wo die Luftfeuchte am geringsten ist. Es sollte zudem eine Temperatur von etwa 20 Grad herrschen. Denn gerade das, was wir im Winter nicht mögen, bevorzugt die Wäsche: trockene Heizungsluft. Die Räume, in denen du Wäsche trocknest, solltest du am besten mehrmals täglich stoßlüften. Hier gilt: Heizung runterregeln und das Fenster komplett öffnen. Nach etwa 10 Minuten kannst du das Fenster wieder schließen und die Heizung nach Bedarf anschalten.

