Riskante Reiseziele 2026: Diese Länder gelten als unsicher
Autor: Elisabeth von Sydow
Deutschland, Dienstag, 03. Februar 2026
Viele Reiseziele gelten 2026 als riskant, weil Krisen und Gewalt zunehmen. Welche Länder als besonders gefährlich eingestuft werden, verrät eine neue Risiko-Karte.
Ein Risiko-Urlaub klingt nach Abenteuer, doch das Reisen kann an einigen Orten schnell lebensgefährlich werden – von Kriegen über extrem instabile Staaten bis hin zu schlechter medizinischer Versorgung. Gerade bei der Urlaubsplanung lohnt es sich, diese Risiken bewusst einzukalkulieren, auf Warnungen zu hören und sich notfalls konsequent gegen ein Traumziel zu entscheiden.
Risiko-Urlaub: Wenn Reisen gefährlich wird
Reisen war noch nie völlig frei von Gefahren, aber 2026 ist die Weltlage so angespannt, dass ganze Regionen eher Kampf- als Urlaubszonen sind. In Ländern wie Afghanistan, Sudan, Ukraine oder Myanmar ist Alltag oft gleichbedeutend mit politischer Gewalt, bewaffneten Konflikten und einem kollabierenden öffentlichen Leben.
Ob ein Reiseziel 2026 als riskant gilt, hängt vor allem von vier Punkten ab: Sicherheitslage, politischer Stabilität, Gesundheitsversorgung und Umwelt- bzw. Naturgefahren.
Besonders problematisch sind Länder, in denen mehrere Risiken gleichzeitig auftreten – zum Beispiel Gewalt, hohe Kriminalität und ein kaputtes Gesundheitssystem. In Staaten wie Haiti, Venezuela oder Somalia bedeutet das: Wenn du krank oder verletzt wirst, gibt es oft kaum erreichbare ärztliche Hilfe, Medikamente sind knapp und Stromausfälle in Krankenhäusern keine Ausnahme.
Welche Risiken können auf Reisen auftauchen?
Auf Reisen können sich Risiken grob in drei Bereiche einteilen: Sicherheit, Gesundheit und Infrastruktur. Zu den Sicherheitsrisiken gehören Kriege, Bürgerkriege, Terror, Entführungen, Organisierte Kriminalität und gewaltsame Proteste. Diese Probleme machen viele Regionen 2026 nahezu unbereisbar.
Auch Gesundheitsrisiken bergen auf Reisen eine große Gefahr. Schlecht ausgestattete Krankenhäuser, kaum verfügbare Notfallmedizin und instabile Stromversorgung sorgen in manchen Hochrisikogebieten dafür, dass eine einfache Verletzung lebensbedrohlich werden kann.
Ein weiteres Problem sind die Infrastruktur und Naturgefahren. Marode Verkehrswege, unzuverlässiger Strom und Wasser, dazu Umwelt- und Klimarisiken machen es schwer, sich im Notfall zu bewegen oder Hilfe zu bekommen.