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PlayStation 6: Insider verrät möglichen Preis - so teuer wird die Konsole


Autor: Julian Drescher

Deutschland, Montag, 20. April 2026

Die PS5 Pro kostet bereits 900 Euro - und die PlayStation 6 könnte noch teurer werden. Ein Experte sieht deswegen den Konsolenmarkt in Gefahr.
So könnte die Playstation 6 aussehen. Doch gerade für jüngere Gamer könnte der Preis eine Hürde darstellen.


Gaming-Konsolen werden immer leistungsstärker - und immer teurer. Die normale PlayStation 5 kostet aktuell bereits 650 Euro, die PS5 Pro seit April 2026 sogar 900 Euro. Wer jetzt hofft, dass es mit der PlayStation 6 günstiger wird, dürfte enttäuscht werden.

Laut aktuellen vermeintlichen Leaks eines Insiders könnte die PS6 zwischen 700 und 1000 US-Dollar kosten. Grund dafür wären der weltweite KI-Boom und die US-Politik. Ein Experte befürchtet jetzt sogar den langfristigen Niedergang des Konsolenmarkts.

PlayStation 6 mit Codenamen "Orion": Das steckt technisch dahinter

Intern läuft die PlayStation 6 bei Sony unter dem Codenamen "Orion". Das geht aus vermeintlichen Leaks vom YouTube-Kanal "Moore's Law is Dead" hervor, der sich auf Insider bezieht. Die Heimkonsole soll mit 30 Gigabyte geteiltem GDDR7-RAM ausgestattet werden. Besonders beeindruckend sei die angepeilte Ray-Tracing-Leistung: Diese solle im Vergleich zur PS5 rund zehnmal so hoch ausfallen - wie Sony und AMD in einer gemeinsamen Präsentation zur PS6-Grafiktechnik erläuterten.

Dem Leaker zufolge soll das Ziel der PS6 eine Ausgabe von 4K bei 120 Bildern pro Sekunde mit aktiviertem Ray-Tracing sein - ein enormer Sprung gegenüber der aktuellen Konsolengeneration. Zudem soll eine neue "Universal Compression" die bisherige Datenkompression der PS5 ablösen und deutlich mehr Daten verarbeiten können.

Wann genau die Konsole erscheint, ist unbekannt. Ein weiterer Insider-Kanal auf X beruft sich auf einen Ingenieur aus Sonys Hardware-Team und hält einen Release der PS6 erst 2029 für möglich - die offizielle Ankündigung sei demnach für 2028 geplant.

Speicherkrise und Importzölle: Warum die PS6 so teuer werden könnte

Ein Hauptgrund für die erwarteten Hochpreise ist die anhaltende Speicherkrise. Durch den weltweiten KI-Boom sind die Kosten für RAM und Speicherchips geradezu explodiert. Allein der RAM für die PS6 "Orion" schlage laut des Leaks auf dem YouTube Kanal "Moore's Law is Dead" mit rund 300 US-Dollar zu Buche - mehr als die Hälfte des aktuellen PS5-Verkaufspreises. Die Gesamtfertigungskosten der PS6 belaufen sich laut dem Insider auf 743 US-Dollar.

Hinzu rechne Sony laut des Leaks einen weiteren Unsicherheitsfaktor hinzu: Importzölle von bis zu 30 Prozent könnten den Verkaufspreis der PS6 auf bis zu 949 US-Dollar aufblähen. Ohne Zölle und bei stabilen Handelsbedingungen rechnet "Moore's Law is Dead" hingegen mit einem Verkaufspreis zwischen 699 und 999 US-Dollar - und gibt gleichzeitig Entwarnung: "Sie wird keine 1000 Dollar kosten. Definitiv nicht."

Für viele Gamer dürfte selbst ein Preis von 700 bis 800 Euro eine echte Hürde darstellen - besonders für jüngere Spieler. Der bekannte Gaming-Analyst Michael Pachter von Wedbush Securities warnt in seinem Podcast "Pachter Factor with Michael Pachter" bereits vor drastischen Folgen für die gesamte Branche: "1000 Euro für eine PS6. Ja. Deshalb werden wir weniger davon kaufen. Höhere Preise werden den Markt zerstören.". Laut Pachter würden solch hohe Preise den Niedergang der Konsolen, der laut dem Analysten bereits vor ein paar Jahren einsetzte, weiter beschleunigen.

PS6-Handheld "Canis": Sony plant günstigere Alternative zur Heimkonsole

Sony scheint sich dieser Problematik bewusst zu sein. Moore's Law is Dead zufolge zufolge plane der Konzern neben der regulären PlayStation 6 auch einen Handheld-Ableger namens "Canis". Dieser soll zwar in der Rechenleistung im Dock-Betrieb nur etwa 50 bis 75 Prozent der Rasterisierungsleistung einer PS5 erreichen, aber dennoch alle PS6-Titel sowie PS5- und PS4-Spiele unterstützen.

"Canis" soll demnach mit 24 Gigabyte RAM und einem 3-Nanometer-Chip ausgestattet sein und als mobile Alternative zur stationären Konsole positioniert werden. Damit würde Sony auch der Nintendo Switch 2 direkt Konkurrenz machen, die 2025 auf den Markt gekommen ist. Der wahrscheinliche Verkaufspreis liege dem Leak zufolge zwischen 499 und 699 US-Dollar.

Sony kündigte bis jetzt weder die PlayStation 6 noch den Handheld offiziell an. Auch Microsoft arbeitet derweil an einer neuen Konsolengeneration - die Gerüchte und technischen Details rund um die neue Xbox-Konsole deuten ebenfalls auf einen hohen Preis hin.

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