App-Gefahr auf deinem Handy: Hier wirst du definitiv überwacht
Autor: Daniel Krüger, Dominik Jahn
Deutschland, Samstag, 14. Februar 2026
Immer mehr Apps sammeln persönliche Daten und werden dadurch zum Risiko.
Die Anzahl an verfügbaren Apps, sowohl für Android als auch für IOS, ist riesig und sie wächst immer weiter. Doch wie hoch ist eigentlich das Sicherheitsrisiko, dass man mit dem Download aus den offiziellen App-Stores einhergeht? Gerade in Bezug auf die eigenen Daten sollten sich Nutzer definitiv Gedanken machen - auch bei beliebten Anwendungen, die von Millionen Menschen genutzt.
Viele Apps verfolgen den Standort der User und sammeln kräftig weitere Informationen aus Bildern, Videos, gespeicherten Notizen oder Suchanfragen. Experten empfehlen daher, besonders bei bestimmten App-Typen Vorsicht walten zu lassen.
TikTok ein Trojaner auf dem Handy?
So kritisierte der thüringische Verfassungspräsident Stephan Kramer bereits 2024 eine der am meisten genutzten Apps im deutschsprachigen Raum. Kramer erklärte gegenüber dem Handelsblatt: "TikTok funktioniert wie ein Trojaner."
Doch auch wenn die TikTok-App massive Risiken in sich trägt, sieht der Experte die Lösung nicht in Verboten. Kramer erklärt dazu im Austausch mit der Fachzeitung: "Verbote und Abschottungen sind ein Weg, der aber Grenzen hat, da im Zeitalter der Digitalisierung und des globalen Internets die Möglichkeiten der Umgehung ebenso zahlreich sind."
Im Bericht heißt es weiter, dass TikTok wegen der Nähe des Mutterkonzerns Bytedance zur chinesischen Regierung weltweit in der Kritik steht. Behörden würden demnach befürchten, "dass die Volksrepublik persönliche Daten der Nutzer unter ihre Kontrolle bringen könnte." Das Unternehmen widerspricht und verweist darauf, dass Bytedance zu 60 Prozent im Besitz westlicher Investoren sei.
Vorsicht bei diesen Apps: Hier könntest du permanent überwacht werden
Welche Apps können unsere Privatsphäre auch noch gefährden? Sport- und Fitness-Anwendungen, die körperliche Ziele, Ernährung oder Schlaf verfolgen, nutzen meistens deinen Standort. Dieser wird verwendet, um zu dokumentieren, wie lange du beispielsweise gehst, läufst oder Rad fährst. Besonders bei weniger bekannten Anbietern besteht das Risiko, dass diese Daten in die falschen Hände geraten, wie das Technik-Portal Futurezone warnt.
Auch gebe es spezielle Apps für die Taschenlampenfunktion. Allerdings besitzt dein Handy bereits eine eigene Leuchte, sodass eine zusätzliche App normalerweise überflüssig ist. 2013 speicherte zum Beispiel eine Taschenlampen-App mit über 50 Millionen Downloads unerlaubt Daten über Aufenthaltsort und Gerät der Nutzer und gab sie an Werbenetzwerke weiter.