Verbotsliste für Windows-Nutzer: Diese Dateinamen sind nicht erlaubt
Autor: Lea Mitulla
Deutschland, Donnerstag, 23. April 2026
Wer regelmäßig am Laptop oder PC arbeitet, benutzt sie ständig: Ordner- und Dateinamen. Doch es kann passieren, dass Windows bestimmte Bezeichnungen schlichtweg ablehnt.
Dateinamen helfen uns, auf dem Rechner Ordnung zu halten. Bestimmte Bezeichnungen sind für Windows-Nutzer aber tabu. Microsoft hat bereits seit frühen Versionen des Betriebssystems eine Verbotsliste, die auch in Windows 10 und Windows 11 noch gilt.
Folgende Bezeichnungen für Ordner und Dateien werden in Windows nicht akzeptiert:
- AUX
- COM1, COM2... bis COM9
- CON
- LPT1, LPT2... bis LPT9
- NUL
- PRN
Verbotene Dateinamen auf Windows-PCs: Das musst du beachten
Versucht man, einen dieser unzulässigen Namen zu verwenden, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung. Nutzer werden darin gebeten, einen anderen Namen zu wählen. Es spielt dabei übrigens keine Rolle, ob die verbotenen Wörter groß oder klein geschrieben sind. Es gibt aber andere Tricks, die Fehlermeldung zu umgehen.
Die Bezeichnungen sind deshalb verboten, weil sie bereits bestimmten Bestandteilen des Systems zugeordnet sind. Wenn du trotzdem eine der Zeichenfolgen nutzen willst, musst du lediglich davor oder danach Zeichen hinzufügen. Dann besteht keine Dopplung mit Systemkomponenten mehr und Windows akzeptiert den Namen.
Alternativ kannst du auch eine andere Dateiendung an das Wort setzen, zum Beispiel ".txt", ".zip" oder sogar ".jpg". Dieser Umweg funktioniert aber eher bei einzelnen Dateien, nicht bei Ordnern. Letztere können dann womöglich nicht mehr in der Cloud synchronisiert werden.
Sonderzeichen in Dateinamen - diese Symbole sind verboten
Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Zeichen, die du nicht in Dateinamen verwenden kannst. Gewisse Sonderzeichen im Namen sorgen dafür, dass die Datei oder der Ordner nicht richtig verarbeitet werden kann. Hier eine Übersicht der unzulässigen Zeichen: