Sommerzeit 2026 beginnt: 10 überraschende Fakten zur Zeitumstellung
Autor: Redaktion
Deutschland, Donnerstag, 26. März 2026
Ende März stellen wir die Uhren auf Sommerzeit um. In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Wir haben zehn spannende Fakten zur Zeitumstellung zusammengestellt.
Alle Jahre wieder ereilt sie uns dann doch überraschend - die Zeitumstellung. Seit mehr als 45 Jahren wird in Deutschland die Zeit umgestellt, und das sogar zweimal im Jahr. Die nächste Zeitumstellung findet schon kommendes Wochenende, vom 28. auf 29. März statt und damit früher als im Jahr zuvor. Um 2 Uhr nachts wird auf 3 Uhr vorgestellt. Uns wird also eine Stunde Schlaf "geklaut", während wir bei der Umstellung auf Winterzeit eine Stunde länger schlafen dürfen.
Doch Moment: Wusstest du, dass es die Winterzeit streng genommen gar nicht gibt? Und welche gesundheitlichen Nebenwirkungen hat es, wenn man die Uhr um eine Stunde vor- oder zurückdreht? Und, warum hat man das jährliche Uhrendrehen noch immer nicht abgeschafft? Hier haben wir zehn interessante und überraschende Fakten zur Zeitumstellung gesammelt.
Fakt #1 Zeitumstellung sollte anfangs Energie sparen
Der Urvater des Uhrumstellens war Benjamin Franklin, der den hohen Verbrauch von Kerzen bemängelte und daher eine Zeitumstellung forderte - und das bereits im Jahr 1784. Allerdings war das damals eher als Scherz gemeint. Außerdem sollte durch die Zeitumstellung nicht mehr so lange geheizt und damit Energie gespart werden. Heute wissen wir, dass sogar das Gegenteil der Fall ist: Durch die Zeitumstellung wird mehr Energie verbraucht, weil es in den Morgenstunden einen höheren Heizbedarf gibt.
Fakt #2 Unbezahlte Nachtarbeit
Schichtarbeiter, die in der Nacht der Zeitumstellung arbeiten müssen, sind oft verärgert. Bei der Umstellung auf Winterzeit müssen sie eine Stunde länger arbeiten, die meistens nicht bezahlt wird. Die Arbeitgeber begründen das mit dem Argument, dass die Mitarbeiter bei der Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde weniger arbeiten müssten. Hat man als Schichtarbeiter aber genau an diesem Wochenende keinen Dienst, erfolgt kein Ausgleich.
Fakt #3 Es gibt keine Winterzeit
Richtig gelesen: Eine Winterzeit gibt es eigentlich nicht. Mit dem Umstellen von der Sommerzeit auf Winterzeit kehrt man im Herbst lediglich zur "Normalzeit" zurück. Gäbe es keine Sommerzeit, würden wir immer die Zeit wie im Winter haben.
Fakt #4 Schwer zu merken
Manche Menschen haben Probleme damit, sich zu merken, wie die Uhr umgestellt wird. Dabei gibt es zahlreiche Eselsbrücken dazu: Im Sommer werden die Gartenmöbel vor das Haus gestellt - also wird die Uhr mit Beginn der Sommerzeit auch eine Stunde vorgestellt. Im Winter holt man sie wieder hinters Haus und stellt die Uhren somit eine Stunde zurück.
Fakt #5 Kinder und Tiere besonders betroffen
Besonders Kinder, aber auch Tiere, sind von der Zeitumstellung betroffen. So werden Kinder wegen des Schlafmangels unkonzentrierter, wodurch die Leistung in der Schule sinken kann. Haustiere bemerken die Zeitumstellung deutlich, da sie oft zu festen Zeiten spazieren gehen oder Futter bekommen - sie verstehen den Wechsel nicht. Auch Nutztiere benötigen eine längere Zeit, um sich umzustellen. So geben etwa Kühe rund eine Woche weniger Milch als üblich.