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Vom eigenen Dach bis zur Wallbox: So wird dein Zuhause zum smarten Energiesystem

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Die Kraft der Sonne nutzen: Mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom erzeugen und Energiekosten senken. Foto: Stadtwerke Forchheim // KI-generiert
E-Auto bequem zu Hause laden: Mit der passenden Wallbox wird nachhaltige Mobilität Teil des eigenen Energiesystems. Foto: Stadtwerke Forchheim // KI-generiert
 
Gemeinsam zur passenden Energielösung: Die Stadtwerke Forchheim unterstützen bei Planung, Umsetzung und Betrieb. Foto: Stadtwerke Forchheim
 
Das eigene Zuhause als Energiesystem: Solarstrom erzeugen, speichern und effizient nutzen. Grafik: Stadtwerke Forchheim
 
Mit dem Wärmepumpen-Contracting können Hausbesitzer auf moderne Heiztechnik umsteigen, ohne die Wärmepumpe selbst kaufen zu müssen. Grafik: Stadtwerke Forchheim
 

Wer sich mit der Energieversorgung des eigenen Hauses beschäftigt, stößt schnell auf verschiedene Themen gleichzeitig: Photovoltaik auf dem Dach, ein Batteriespeicher im Keller, eine Wallbox für das Elektroauto, eine Wärmepumpe für die Heizung oder der passende Stromtarif für den eigenen Bedarf.

Viele dieser Lösungen lassen sich sinnvoll miteinander kombinieren und zu einem vernetzten Energiesystem verbinden. Die Stadtwerke Forchheim bieten dafür verschiedene Tarife und Dienstleistungen an – von zertifiziertem Ökostrom über Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur bis hin zum Wärmepumpen-Contracting. So können Hauseigentümer die einzelnen Bausteine ihrer Energieversorgung Schritt für Schritt aufeinander abstimmen.

Ökostrom: Was steckt im Stromtarif?

Der einfachste Schritt betrifft die Wahl des Stromtarifs. Die Stadtwerke Forchheim bieten mit FO | Natur einen TÜV-zertifizierten Ökostromtarif an. Nach Angaben des Unternehmens stammt der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die Stromherkunft wird über Herkunftsnachweise dokumentiert.

Für Haushalte mit Elektroauto gibt es außerdem FO | Natur mobil. Der Tarif ist nach Angaben der Stadtwerke auf das Laden von Elektrofahrzeugen ausgerichtet und kann innerhalb des eigenen Netzgebiets gemeinsam mit dem Haushaltsstrom abgerechnet werden. Auch hierbei handelt es sich laut Unternehmen um ein TÜV-zertifiziertes Ökostromprodukt.

Nach Angaben der Stadtwerke fließen bei FO | Natur netto 0,25 Cent pro bezogener Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung in der Region.

Für Verbraucher bedeutet das vor allem: Wer sich für einen solchen Tarif entscheidet, wählt ein Stromprodukt mit klar definierten Eigenschaften. Welche Kosten entstehen, hängt vom jeweiligen Tarif und dem individuellen Stromverbrauch ab.

Photovoltaik: Strom auf dem eigenen Dach erzeugen

Deutlich stärker in die eigene Energieversorgung greift eine Photovoltaikanlage ein. Sie erzeugt Strom direkt am Gebäude und kann so einen Teil des Strombedarfs eines Haushalts decken.

Wie groß eine Anlage sinnvollerweise ausfällt, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Faktoren wie Dachfläche, Ausrichtung, mögliche Verschattung und der individuelle Stromverbrauch spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch die Frage, ob künftig ein Elektroauto geladen oder ein Batteriespeicher genutzt werden soll, kann in die Planung einbezogen werden.

Die Stadtwerke Forchheim bieten Beratung und Unterstützung bei der Planung von Photovoltaikanlagen an. Dabei können sowohl die örtlichen Gegebenheiten als auch der individuelle Energiebedarf berücksichtigt werden.

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Strom speichern und später nutzen

Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom vor allem dann, wenn die Sonne scheint. Der Stromverbrauch im Haushalt verteilt sich dagegen meist über den gesamten Tag.

Ein Batteriespeicher kann dabei helfen, Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abzustimmen. Überschüssiger Solarstrom, der beispielsweise mittags produziert wird, kann gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt im Haushalt genutzt werden.

Wie groß ein Speicher sinnvollerweise ausfällt und ob sich die Anschaffung wirtschaftlich rechnet, hängt unter anderem vom individuellen Verbrauchsprofil sowie von den Investitionskosten ab. Eine pauschale Empfehlung lässt sich daher nicht geben.

Die Wallbox als Schnittstelle zum Elektroauto

Auch das Elektroauto kann in das häusliche Energiesystem eingebunden werden. Voraussetzung dafür ist eine Wallbox, über die das Fahrzeug zu Hause geladen wird.

Die Stadtwerke Forchheim bieten entsprechende Wallbox-Lösungen an und begleiten nach eigenen Angaben den Weg von der Anfrage und Beratung bis zur Installation. Bei der Planung können auch eine bestehende oder geplante Photovoltaikanlage sowie die individuellen Anforderungen des Haushalts berücksichtigt werden.

Besonders interessant kann die Kombination mit einer Photovoltaikanlage sein. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, selbst erzeugten Solarstrom zum Laden des Elektroautos zu nutzen. Wie viel Solarstrom dafür tatsächlich zur Verfügung steht, hängt jedoch unter anderem von der Jahreszeit, der Leistung der Photovoltaikanlage, dem Nutzungsverhalten des Fahrzeugs und dem Zeitpunkt des Ladevorgangs ab.

Wärmepumpen-Contracting als Alternative zum Kauf

Neben der Stromversorgung spielt auch die Wärmeversorgung eine wichtige Rolle bei der Planung eines modernen Energiesystems. Die Stadtwerke Forchheim bieten hierfür ein Wärmepumpen-Contracting an.

Das Prinzip: Die Wärmepumpe wird nicht vom Hauseigentümer gekauft, sondern im Rahmen des Vertrags vom Anbieter bereitgestellt. Nach Angaben der Stadtwerke gehören unter anderem Installation, Betrieb und Wartung zum Leistungsumfang. Statt die Anlage selbst zu finanzieren, zahlen Kundinnen und Kunden einen vertraglich vereinbarten monatlichen Betrag für die Wärmeversorgung.

Damit unterscheidet sich das Modell von einem klassischen Kauf der Heizungsanlage. Welche Kosten entstehen und welche Leistungen enthalten sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag.

Ob eine Wärmepumpe für ein bestimmtes Gebäude geeignet ist, hängt wiederum von den technischen Voraussetzungen ab. Gebäudezustand, Wärmebedarf und das vorhandene Heizsystem spielen dabei eine wichtige Rolle.

Moderne Wärmeversorgung ohne hohe Anschaffungskosten

Schritt für Schritt zum vernetzten Zuhause

Die verschiedenen Bausteine der Energieversorgung müssen nicht zwingend gleichzeitig umgesetzt werden. Je nach Bedarf und den technischen Voraussetzungen können sie auch schrittweise ergänzt und später miteinander kombiniert werden. Ein möglicher Weg beginnt mit der Wahl eines passenden Stromtarifs. Darauf aufbauend kann beispielsweise eine Photovoltaikanlage folgen. Ein Batteriespeicher oder eine Wallbox lassen sich bei Bedarf ergänzen. Unabhängig davon kann im Bereich der Wärmeversorgung geprüft werden, ob eine Wärmepumpe oder ein Contracting-Modell infrage kommt.

Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der eingesetzten Komponenten als deren Zusammenspiel mit dem individuellen Energiebedarf des Haushalts.

Beratung statt Lösung von der Stange

Wer mehrere dieser Themen gleichzeitig betrachtet, steht häufig vor technischen, wirtschaftlichen und planerischen Fragen. Welche Anlagengröße passt zum Gebäude? Wie viel Solarstrom kann selbst genutzt werden? Ist ein Batteriespeicher sinnvoll? Wie lässt sich ein Elektroauto einbinden? Und welche Heiztechnik eignet sich für die jeweiligen Voraussetzungen?

Die Stadtwerke Forchheim bieten zu diesen Themen Beratung sowie verschiedene Dienstleistungen an. Welche Lösung am Ende infrage kommt, hängt von den individuellen Anforderungen und den Gegebenheiten des jeweiligen Haushalts ab.

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