Beim Klinikum Kulmbach erklären Fachärztinnen und Fachärzte komplexe medizinische Themen verständlich und auf Augenhöhe. Foto: Klinikum Kulmbach
Beim Klinikum Kulmbach bist du bestens versorgt. Foto: Klinikum Kulmbach
Der Vortrag informiert über das neue Lungenkrebs-Früherkennungsprogramm, das ab April 2026 erstmals als Kassenleistung für Raucherinnen und Raucher verfügbar ist. Foto: Klinikum Kulmbach
Kopfschmerzen: häufig harmlos, in seltenen Fällen jedoch ein wichtiges Alarmsymptom Foto: Adobe Stock
Medizin mit Herz und Fachkompetenz – die Ärzte des Klinikum Kulmbach arbeiten jeden Tag mit Empathie, Erfahrung und Verantwortung. Fotos: Klinikum Kulmbach
Wird eine Auffälligkeit in der Lunge festgestellt, führt das Fachpersonal eine Bronchoskopie durch. Foto: Klinikum Kulmbach
Ziel von Endoprothetik ist Schmerzfreiheit und Mobilität durch moderne, oft minimal-invasive Verfahren mit hoher Haltbarkeit (15-20+ Jahre) ...
Fachärztinnen und Fachärzte zeigen, wie moderne Gelenkchirurgie heute Schmerzen lindert, Beweglichkeit zurückbringt und die Lebensqualität nachhaltig verbessert. Foto: Klinikum Kulmbach
Die Infoveranstaltung gibt einen verständlichen Überblick über aktuelle Diagnoseverfahren und schonende Behandlungsmöglichkeiten bei Nierentumoren. Foto: Klinikum Kulmbach
Die Nieren sind lebenswichtige, paarige Organe im hinteren Bauchraum, die das Blut reinigen, Abfallstoffe als Urin ausscheiden und den Flüssigkeits-, Elektrolyt- sowie Säure-Basen-Haushalt ...
Leitender Arzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Kulmbach Dr. Thomas Hüttner. Foto: Klinikum Kulmbach
Gesundheit ist eines der zentralen Themen unseres Lebens – und doch fühlen sich viele Menschen mit medizinischen Fragen oft allein gelassen. Neue Diagnosen, innovative Therapieansätze oder Vorsorgeangebote werfen Unsicherheiten auf, die sich nicht immer leicht einordnen lassen.
Gerade bei komplexen Krankheitsbildern entsteht schnell ein Informationsbedarf, der über kurze Arztgespräche hinausgeht. Patientenveranstaltungen gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung. Sie schaffen Raum für Austausch, Transparenz und Verständnis – jenseits von Fachjargon und Zeitdruck. Medizinisches Wissen wird hier eingeordnet, erklärt und in einen größeren Zusammenhang gestellt.
Wer gut informiert ist, kann Ängste abbauen, Risiken realistischer einschätzen und gesundheitliche Entscheidungen bewusster treffen. In den kommenden Monaten bietet das Klinikum Kulmbach mehrere kostenlose medizinische Vorträge an, die genau diesen Anspruch verfolgen. Eintritt ist frei, eine vorherigeAnmeldung wird empfohlen.
Im Mittelpunkt der Mensch: Das ist das Klinikum in Kulmbach
Im Mittelpunkt der Mensch – nach dieser Maxime arbeiten das Klinikum Kulmbach und die Fachklinik Stadtsteinach. Als modernes kommunales Gesundheitsunternehmen stellen beide Einrichtungen die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten konsequent in den Vordergrund. Medizinische Qualität, persönliche Zuwendung und ein verantwortungsvolles Miteinander prägen den Alltag.
Mit einer über 200‑jährigen Geschichte und kontinuierlicher Modernisierung bietet das Klinikum Kulmbach heute eine medizinische Versorgung auf aktuellem technischem und fachlichem Stand. Als Krankenhaus der Versorgungsstufe II verfügt es über 540 Betten, spezialisierte Zentren sowie zertifizierte Einheiten – von der Notfallmedizin bis zur Geburtshilfe. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch medizinische Versorgungszentren und die Fachklinik Stadtsteinach mit Schwerpunkt auf geriatrischer und orthopädischer Rehabilitation.
Als akademisches Lehrkrankenhaus ist das Klinikum zudem fest in Ausbildung, Fortschritt und regionaler Verantwortung verankert.
Die verschiedenen Veranstaltungen: Wissen, das Sicherheit bringt
Ob Vorsorge, moderne Therapieansätze oder neue Screening-Programme - die Patientenveranstaltungen im Klinikum Kulmbach greifen gesundheitliche Themen auf, die viele Menschen bewegen. Fachärzte und Fachärztinnen erläutern medizinische Hintergründe verständlich und beantworten Fragen aus dem Publikum.
Aneurysma im Kopf - Zeitbombe oder Neufund?
Dienstag, 28.04.206 | 18:00 bis 20:00 Uhr
Ein Aneurysma ist nicht nur ein medizinsicher Begriff, der schwer auszusprechen ist, sondern vor allem eine ernst zu nehmende Erkrankung. Darunter versteht man eine krankhafte Aussackung an einer Arterie, die grundsätzlich in jedem Blutgefäß des menschlichen Körpers auftreten kann.
"Bei einem Aneurysma handelt es sich um eine ballonartige Ausdehnung einer Arterie. Diese kann durch Schwachstellen in der Gefäßwand entstehen. Das geht so lange, bis es letztendlich zur Ruptur, also zum Platzen, kommt, und dann wird es lebensgefährlich", erläutert Leitender Arzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Kulmbach Prof. Dr. Schulte-Altedorneburg. Besonders gefährlich wird es, wenn ein Aneurysma wächst und plötzlich reißt. Eine sogenannte Aneurysmaruptur kann lebensbedrohliche Folgen haben - insbesondere dann, wenn die Hauptschlagader oder Arterien im Gehirn betroffen sind.
Aneurysmen erkennen - auf diese Warnzeichen solltest du achten
Trotz des oft unbemerkten Wachstums gibt es Anzeichen für ein Aneurysma, die auf das gefährliche Krankheitsbild hinweisen können: So kann es zu Sehstörungen wie Doppelbilder, unscharfem Sehen oder Pupillenerstarrung kommen. Außerdem können Schmerzen hinter dem Auge oder einseitige Kopfschmerzen auftreten sowie Schwäche oder sogar eine einseitige Gesichtslähmung.
Ist ein Aneurysma im Kopf geplatzt, bringt dies ebenso warnende Anzeichen für einen Notfall mit sich: "Es wird häufig ein plötzlicher, extremer Kopfschmerz verspürt. Der Nacken kann ebenso versteifen und Schmerzen in dieser Region bis in den Rücken ausstrahlen. Dabei sind ebenso Verwirrtheit oder Schläfrigkeit sowie Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit möglich. Zuletzt genannte Symptome sind tückisch, da sie genauso auch auf eine Migräne hinweisen könnten," erläutert der Leitende Arzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Kulmbach Dr. Christian Konhäuser.
Spezialisten-Team vor Ort: in besten Händen im Klinikum Kulmbach
Gerade bei Hirnarterienaneurysmen ist eine frühzeitige und fundierte Einschätzung entscheidend. Am Klinikum Kulmbach erfolgt die Diagnostik und Behandlung durch ein spezialisiertes Team aus Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie. Mit Dr. Amer Haj steht dem Klinikum Kulmbach seit dem 1. April ein sehr erfahrener Aneurysma‑Operateur als Leitender Arzt der Neurochirurgie zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt er über umfangreiche Erfahrung in der operativen und minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie und stellt damit eine große fachliche Bereicherung für das Klinikum dar.
Gemeinsam mit Professor Dr. Gernot Schulte‑Altedorneburg, Leitender Arzt der Neuroradiologie, und Dr. Christian Konhäuser, Leitender Arzt der Neurologie, werden moderne mikrochirurgische und minimalinvasive Behandlungsverfahren angeboten und im Rahmen der Patientenveranstaltung am 28. April 2026 verständlich erläutert.
Nach jedem Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Referenten werden im Anschluss an die Vorträge für weitere Fragen zur Verfügung stehen.
Neu in Deutschland: Lungenkrebs-Screening für Raucher und Ex-Raucher
Mittwoch, 13.05.2026 | 18:00 bis 19:30 Uhr
Das Lungenkrebs-Screening gilt als wichtiger Schritt in der Früherkennung. Für Raucherinnen, Raucher und ehemalige Raucher kann dies entscheidend sein. Ab April 2026 wird in Deutschland erstmals ein solches Angebot eingeführt und ist als Kassenleistung damit auch für gesetzlich Versicherte verfügbar. Ziel ist es, Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen und dadurch die Behandlungschancen deutlich zu verbessern. Der Vortrag informiert über den Ablauf, für wen es geeignet ist und welche Untersuchungsmethoden zum Einsatz kommen.
Lungenfachärzte atmen auf - so auch der Leitende Arzt der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin Dr. (Univ. Damaskus) Joseph Alhanna, der in den neuen Screenings eine Chance sieht, Lungenkrebs nun bald noch früher zu entdecken: "Lungenkrebs-Symptome treten erst sehr spät auf, da die Lunge wenig Schmerzrezeptoren hat. Aus diesem Grund kommen Patienten mit Lungenkrebs leider oft erst mit fortgeschrittenem Stadium, in dem meist nicht mehr operiert werden kann. Für einen Betroffenen, ohne medizinisches Wissen, ist es jedoch schwer, die Symptome eines Lungenkrebses auch eindeutig diesem Krankheitsbild zuzuordnen."
Für wen kommt das Lungenkrebs-Screening in Frage?
Alle starken Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre lang Tabak konsumiert oder 15 "Packungsjahre" gesammelt haben, sollen alle 12 Monate ihre Lunge mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) untersuchen lassen können. Laut G-BA-Definition entspricht 1 Packungsjahr dabei rund 20 Zigaretten jeden Tag über ein gesamtes Jahr hinweg.
Beim Screening selbst handelt es sich um eine CT-Untersuchung mit niedriger Röntgenstrahlung. Leitender Arzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Kulmbach Dr. Thomas Hüttner erklärt: "Die notwendigen Fort- und Weiterbildungen unseres Teams haben bereits begonnen, sodass wir zum deutschlandweiten Start bereit sind."
Was passiert, wenn im Screening etwas entdeckt wird?
Besteht der Verdacht auf eine bösartige Veränderung, folgt eine histologische Sicherung durch die Untersuchung einer Gewebeprobe. Am Klinikum Kulmbach werden Lungenspiegelungen, sogenannte Bronchoskopien, zur Probenentnahme durch die Lungenabteilung mit modernsten diagnostischen Methoden, wie dem Lungen-Navigationssystem "ARCHIMEDES", durchgeführt.
Mit solchen Verfahren können sogar die kleinsten Veränderungen in der Lunge gezielt lokalisiert und Proben entnommen werden. Die Auswertung der Gewebeprobe findet ebenfalls vollumfänglich am Klinikum Kulmbach statt, da der Leitende Arzt des Institutes für Pathologie am Klinikum Kulmbach Prof. Dr. univ. Andreas Gschwendtner als Spezialist für Lungenkrebs überregional bekannt ist.
Moderne Konzepte in der Endoprothetik
Dienstag, 16.06.2026 | ab 18:00 Uhr
Gelenkverschleiß gehört zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen und eingeschränkte Mobilität im Alltag. Moderne Endoprothetik bietet heute vielfältige Möglichkeiten, diese Beschwerden gezielt zu behandeln. Dank präziser Diagnostik, innovativer Operationsverfahren und hochwertiger Implantate können Gelenke individuell ersetzt und Funktionen nachhaltig verbessert werden.
Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zurückzugewinnen und die Lebensqualität deutlich zu steigern. Welche medizinischen Konzepte dabei heute zum Einsatz kommen und wie moderne Gelenkchirurgie konkret aussieht, steht im Mittelpunkt der Patientenveranstaltung.
Nierentumor verstehen - Moderne Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten
Montag, 06.07.2026 | ab 18:00 Uhr
Ein Nierentumor wird häufig zufällig entdeckt, etwa im Rahmen einer Ultraschall‑ oder CT‑Untersuchung. Moderne Medizin bietet heute differenzierte Möglichkeiten, solche Befunde präzise einzuordnen. Fortschritte in der bildgebenden Diagnostik sowie schonende operative und medikamentöse Therapien erlauben eine individuell angepasste Behandlung.
Entscheidend ist dabei, das Krankheitsbild frühzeitig zu verstehen und die geeigneten nächsten Schritte gemeinsam mit Fachärztinnen und Fachärzten zu besprechen. Einen Überblick über aktuelle Diagnoseverfahren und moderne Behandlungsmöglichkeiten bietet die Infoveranstaltung.
Informiert entscheiden - Dialog mit Experten
Die Patientenveranstaltungen im Klinikum Kulmbach bieten die Möglichkeit, medizinische Themen verständlich einzuordnen und aktuelle Entwicklungen kennenzulernen. In persönlicher Atmosphäre erhalten Besucher fundierte Informationen aus erster Hand und können Fragen stellen, die im Alltag oft offenbleiben. Der offene Austausch, die fachliche Expertise und der klare Fokus auf den Menschen machen die Veranstaltungen zu einer wertvollen Orientierungshilfe. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung wird empfohlen.