300 Euro pro Monat auf dein Konto: So bekommst du Geld vom Bund
Autor: Dominik Jahn
Deutschland, Samstag, 21. Februar 2026
Miet- und Lebenshaltungskosten werden immer teurer. Viele Haushalte in Deutschland profitieren bereist von einem Zuschuss.
Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Ob es die Lebensmittelpreise im Supermarkt und Discounter sind oder die Spritpreise an der Tankstelle. Eine Entlastung für den eigenen Geldbeutel kann man da gut gebrauchen. Und die gibt es auch. Millionen Menschen könnten sich einen Zuschuss vom Staat holen. Bis zu 300 Euro sind möglich - und mehr. Jeden Monat.
Wie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) auf seiner Internetseite dazu schreibt, ist "die Belastung durch Wohnkosten für viele Haushalte mit niedrigem Einkommen hoch. Hier hilft das Wohngeld-Plus". Es ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten. Unterstützt werden damit Haushalte mit niedrigen Einkommen oberhalb der Grundsicherung. Damit soll ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen gesichert werden.
Wie häufig wird Wohngeld-Plus bezogen?
Laut BMWSB gilt das Wohngeld-Plus sowohl für eine Mietwohnung als auch für selbstgenutztes Wohneigentum. Für die entsprechenden Daten zum Wohngeld verweist das Ministerium auf Anfrage von inFranken.de auf das Statistische Bundesamt. Die aktuellen Zahlen gehen bis zum 3. Quartal 2025:
- Bezieher von Wohngeld insgesamt: 720.714
- Erstbewilligungen: 124.763
- Wiederholungsbewilligungen: 322.829
- Wegfälle und Ablehnungen: 131.701
Wie BMSWB gegenüber unserer Redaktion angibt, sind die Empfängerzahlen in 2024 gegenüber 2023 ungefähr konstant, 2023 kam es gegenüber dem Vorjahr zu einem deutlichen Anstieg aufgrund der Ausweitung der Wohngeldberechtigung durch die Wohngeld-Plus-Reform". Am Jahresende 2023 haben rund 1,2 Millionen Haushalte in Deutschland Wohngeld bezogen. Das waren 2,8 % aller privaten Hauptwohnsitzhaushalte.
Wer beantragt Wohngeld am häufigsten?
Bei der Frage wer das Wohngeld in Deutschland am häufigsten beantragt und auch bekommt, zeigen die dazu aktuellsten Daten des Bundesamtes eine klare Richtung an im Jahr 2023:
- 37 Prozent waren erwerbstätig,
- 4 Prozent arbeitslos,
- 53 Prozent Rentner,
- 2 Prozent Studierende und Auszubildende,
- 35 Prozent Familien. (Im Jahr 2023 bezogen zudem rund 397.000 Familien mit rund 883.000 Kindern unter 18 Jahren Wohngeld.)