Seit März gibt es weniger Rente - Gesetz betrifft Millionen Senioren
Autor: Dominik Jahn
Deutschland, Dienstag, 03. März 2026
Seit März greift der Nachlaufeffekt bei den Renten und sorgt für finanzielle Einschnitte. Senioren können allerdings darauf reagieren.
Pünktlich zum Jahreswechsel haben im Januar 2026 zahlreiche Krankenkassen ihre Beiträge erhöht - mit Folgen. Seit März gibt es jetzt tatsächlich spürbar weniger Geld auf das Konto zahlreicher Senioren. Der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ist durchschnittlich auf 2,9 Prozent gestiegen.
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) schreibt dazu: "Für Rentner, die in der Krankenversicherung pflichtversichert sind, wirken sich Änderungen des Zusatzbeitrages jedoch erst zwei Monate später aus." Experten sprechen bei dem Vorgehen auch vom "Nachlaufeffekt".
Weniger Rente ab März - warum?
Mit dieser Verzögerung, werden die gestiegenen Abgaben erst im März auf dem Konto zu sehen sein. Hier muss dann noch zwischen der nachschüssigen und vorschüssigen Rente unterschieden werden. Wie die DRV auf Nachfrage von inFranken.de bestätigt. "Je nachdem, ob die Rente vorschüssig oder nachschüssig gezahlt wird, sind diese Auswirkungen dann für die Rentnerinnen und Rentner erkennbar."
Die vorschüssige Rente kommt für den März bereits am 27. Februar 2026 und die nachschüssige Rente für März wird am 31. März 2026 überwiesen. (Alle Termine für alle Auszahlungsarten gibt es in einem Überblick-Artikel)
Eine Information im Vorfeld wird es durch die DRV in der Regel nicht geben. Rentner können erst über ihre Kontoauszüge oder beim Online-Banking sehen, wie viel weniger sie an Rente überwiesen bekommen. Für die Rente für die Monate Januar und Februar werden die zu zahlenden Krankenversicherungsbeiträge weiter auf Grundlage des bisherigen Beitrags berechnet. Als Grund für das Vorgehen nennt die Deutsche Rentenversicherung die gesetzlichen Vorgaben, die bei Rentnern sowohl für Senkungen als auch für Erhöhungen gelten.
Bis zu 121 Euro mehr für die Krankenkasse
Schaut man auf die Seite des Vergleichsportals Verivox, dann zeigt sich das ganze Ausmaß der gestiegenen Beiträge der Krankenkassen für die Rente. Dort heißt es:
- Senioren mit Bezügen in Höhe der sogenannten Standardrente müssen bis zu 121 Euro mehr im Jahr für die Krankenversicherung zahlen.