Krypto-Handel mit Bitcoin & Co. bei Sparkassen: Diese sind jetzt dabei
Autor: Christoph Eberle
Deutschland, Dienstag, 03. November 2026
Mehrere Sparkassen ermöglichen erstmals den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen in ihrer App. Der Marktstart erfolgt schrittweise - in Bayern sind es aktuell zwei.
Seit dem 19. Oktober 2026 können Kundinnen und Kunden von Sparkassen Kryptowerte in ihrer Sparkassen-App kaufen, verkaufen und verwahren. Allerdings sind noch nicht alle Sparkassen dabei. In Bayern sind - Stand 3. November - drei Geldinstitute an Bord - erstes war die Sparkasse Rottal-Inn in der Nähe von Passau in Niederbayern.
„Krypto – powered by Deka“ ist am 19. Oktober 2026 zunächst bei fünf Sparkassen gestartet. Die Einführung erfolgt schrittweise. Im ersten Halbjahr 2027 soll bereits ein großer Teil der interessierten Institute das Angebot bereitstellen können.
Wie viele Sparkassen in Bayern wollen mitmachen?
Stand Oktober 2026 haben sich nach Angaben von Pressesprecherin Eva Mang vom Sparkassenverband Bayern rund 70 Prozent der 38 bayerischen Sparkassen für das Krypto-Angebot für digitale Selbstentscheider über die App Sparkasse / Themenwelt Anlegen entschieden. Andere seien noch offen. Die geplanten Freischaltungstermine gehen ihr zufolge "bis ins Jahr 2027".
Was sagt die erste Sparkasse in Bayern zum neuen Krypto-Angebot?
Man wolle den eigenen Kunden einen sicheren Zugang zum Kryptogeschäft bieten, erklärte Vorstandsvorsitzender Martin Ruhland gegenüber der Passauer Neuen Presse den Hintergrund der Neuerung. Wie Martin Ruhland betont, handelt es sich dabei allerdings um ein reines „Selbstentscheider-Angebot“ für volljährige Kunden. Anlageberatung dazu biete man nicht an - sehr wohl aber technische Unterstützung.
Vorstandsvorsitzender Martin Ruhland sieht in der Öffnung der Sparkassengruppe für den Trend des digitalen Handels mit Kryptowerten ein wichtiges Signal. Die Sparkasse Rottal-Inn habe hier intern „zu den Treibern“ gehört, erklärte er der PNP.
Diese Sparkassen sind aktuell dabei
- Frankfurter Sparkasse
- Taunus Sparkasse
- Sparkasse Karlsruhe
- Sparkasse Rottal-Inn
- Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
- Stadtsparkasse München
- Landessparkasse zu Oldenburg
Gestaffelter Start: Warum nicht alle Sparkassen gleichzeitig starten
Dass nicht alle Sparkassen gleichzeitig starten, liegt an der Struktur: Deutschlandweit gibt es über 300 Sparkassen. "Wann eine Sparkasse startet, entscheidet sie selbst", sagte Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV, gegenüber der dpa. Daher gebe es keinen einheitlichen Starttermin.