Hermes: Neue Paketpreise seit März 2026 – so viel musst du zahlen
Autor: Kara Marie
Deutschland, Samstag, 02. Mai 2026
Das Versenden von Paketen wird immer teurer: Der Dienstleister Hermes hat seine Preise erneut angepasst. So teuer ist das Paketverschicken nun.
Hermes ist eine günstige Alternative zur DHL, dem Logistik und Postkonzern, der zur DHL Group gehört. Die DHL Group vereint Deutsche Post und DHL mit Sitz in Bonn. Doch nun scheint Hermes den Status als Alternative zu verlieren. Denn vor einigen Wochen drehte der Konzern wieder an der Preisschraube und die Kosten für dich als Kunde sind gestiegen. Die neue Preisstruktur ist für alle bindend, die ihre Paketscheine digital erstellen und anschließend ihre Post ins Geschäft bringen. Die größten Preissprünge sind bei kleinen Sendungen im Inland und bei Versandmöglichkeiten ins europäische Ausland zu verzeichnen. Dabei ist es gerade erst ein Jahr her, dass Hermes seine Preise nach oben korrigiert hat. Welche Tarife jetzt gelten.
Was kosten Päckchen und Pakete?
Hermes hat die Preise für Pakete und Päckchen zum 1. März angepasst. Ein Päckchen stieg im Preis um 20 Cent von 3,70 Euro auf 3,99 Euro. Für ein kleines Paket im Format S musst du 4,89 Euro bezahlen, vorher waren es 4,50 Euro. Die Tarife für alle anderen Paketformate bleiben gleich.
Die Preiserhöhungen gelten aber nicht nur für Pakete und Päckchen im Inland, sondern auch im Ausland. So kostet ein S-Paket innerhalb der EU jetzt 14,49 Euro statt 13,99 Euro. Der Preis für ein Paket im Format M kletterte von 15,49 Euro auf 15,99 Euro. Beim Paket L erhöhte sich der Preis ebenfalls um rund 50 Cent, von 18,99 Euro auf 19,49 Euro.
Unser Spartipp: Womit du trotz der teureren Tarife noch ein paar Cent sparen kannst, solltest du deine benötigten Paketscheine online kaufen. Du zahlst drauf, wenn du dein Paket an der Haustür einem Boten übergibst oder den Schein erst im Geschäft drucken lässt.
Warum geht Hermes diesen Schritt
Alles wird teurer, aber warum erhöhte der Dienstleister schon wieder die Preise, wenn die letzte Preisanpassung gerade einmal ein Jahr her ist? Hermes begründet diesen Schritt mit höheren Kosten und steigenden Herausforderungen.
Die Kosten müssten daher an die Kunden herangetragen werden, um diese zu kompensieren. Anders funktioniere es laut Hermes nicht. Als Kunde bleibt dir nur, Preise zu vergleichen und nachzuschauen, wo du dein Paket am günstigsten verschicken kannst.
Dabei kann es ganz individuell sein, welcher Anbieter für eine bestimmte Sendung den niedrigsten Preis verlangt. Denn das ist immer abhängig von Format, Größe und Gewicht. Wenn du in Zukunft also Kosten sparen möchtest, vergleichst du die Angebote der verschiedenen Dienstleister und solltest du dich für Hermes entscheiden, druckst du den Versandschein online aus.