E-Auto-Prämie 2026: Jetzt hohe Förderung sichern – Antrag, Regeln, Tipps
Autor: Klaus Heimann
Deutschland, Mittwoch, 03. Juni 2026
Mit einer neuen E-Auto-Prämie will der Staat den Verkauf ankurbeln. Erste Zahlen bei Anträgen zeigen: Das Interesse ist groß. inFranken.de zeigt, wie du die E-Auto-Förderung bekommst.
Große Nachfrage zum Start der E-Auto-Prämie: Schon wenige Tage nach dem offiziellen Start der neuen Förderung (19. Mai 2026) gab es mehr als 20.000 Anträge. Maximal sind bis zu 6.000 Euro Zuschuss möglich. inFranken.de sagt dir, wie hoch die Prämie für den Neukauf oder einen Leasingvertrag ist, wo du deinen Antrag stellen kannst und warum du dich beeilen solltest.
Wie hoch ist die staatliche Prämie für dein neues E-Auto?
Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt vom Fahrzeugtyp, zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen (zvE) und der Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro betragen. Wichtig: Autos mit Tageszulassung oder Gebrauchtwagen sind nicht förderfähig. Wer den Zuschuss bekommt, muss das E-Auto oder den Leasingvertrag mindestens 36 Monate (Mindesthaltedauer) halten. Zusätzlich zur E-Auto-Prämie hat der Bund die Kfz-Steuerbefreiung für reine E-Autos bis zum 31.12.2035 verlängert.
Die Basisförderung liegt bei 3.000 Euro für reine Elektroautos. Entscheidend für die Höhe ist das zu versteuernde Jahreseinkommen (zvE). Die Fördergrenze liegt bei einem Haushaltseinkommen von 80.000 Euro ohne Kinder und mit zwei Kindern bei 90.000 Euro.
- Die Basisförderung: Wer bis zu diesem Betrag ein Einkommen hat, bekommt 3.000 Euro diesen staatlichen Zuschuss für sein neues E-Auto oder für seinen Leasingvertrag für einen Neuwagen.
- Aber diese Förderung lässt sich ausbauen: Und zwar für Haushalte mit einem zu versteuernde Jahreseinkommen (zvE) von maximal 60.000 Euro. In diesem Fall gibt es 4.000 Euro Förderung. Haushalte mit einem zu versteuernde Jahreseinkommen (zvE) von 45.000 Euro erhalten die E-Auto-Förderung von maximal 5.000 Euro.
- Pro Kind steigt die Förderung um 500 Euro, insgesamt aber um höchstens 1.000 Euro.
Bekommen Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung auch die staatliche Prämie?
Ja, das bekommen sie, aber die Beträge der Förderung sind geringer. Für Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können, liegt die Basisförderung bei 1.500 Euro.
Für Fahrzeuge mit einem Reichweitenverlängerer (Range Extender/REEV), das sind E-Autos, die zusätzlich einen kleinen Verbrennungsmotor haben, der während der Fahrt den Akku eines Elektroautos auflädt, liegt die Basisförderung bei 1.500 Euro. Maximal sind aber auch bei diesen Fahrzeugen durch die soziale Staffelung bis zu 4.500 Euro möglich.
Damit Autos mit diesen Technologien förderfähig sind, gilt eine strenge Umwelt-Hürde: Sie dürfen nicht mehr als 60 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern nachweisen.