Aufstiegs-BAföG 2027: Bis zu 18.000 Euro Förderung
Autor: Klaus Heimann
Deutschland, Sonntag, 20. Sept. 2026
Das Meister-BAföG wird verbessert. Es soll damit den Aufstieg im Beruf zum Meister, Techniker, Fachwirt, Betriebswirt oder Erzieher erleichtern. Die Leistungsverbesserungen sind im Herbst 2026 noch im Bundestag und Bundesrat zu beschließen.
- Für wen gilt das Aufstiegs-BAföG?
- Welche Leistungen verändern sich?
- Warum die Reform gegen den Fachkräftemangel hilft?
Wer eine berufliche Fortbildung zum Meister, Techniker, Fachwirt, Betriebswirt oder Erzieher absolviert, soll künftig eine deutlich stärkere finanzielle Unterstützung erhalten. Das Bundeskabinett hat Leistungsverbesserungen beim Aufstiegs-BAföG beschlossen. Höhere Förderbeträge, eine größere Summe als Darlehenserlass und bessere Bedingungen für Beschäftigte sollen die berufliche Fortbildung bei Führungskräften und damit die höhere Berufsbildung stärken. inFranken.de gibt einen Überblick über die geplanten Veränderungen.
Für wen gilt das Aufstiegs-BAföG?
Wer eine berufliche Fortbildung zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Betriebswirt absolviert, soll künftig deutlich stärker finanziell unterstützt werden. Der Entwurf für das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, besser bekannt unter dem Namen Meister-BAföG) enthält Leistungsverbesserungen für die angehenden Führungskräfte in der Wirtschaft und Maßnahmen zur Entbürokratisierung.
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Das Aufstiegs-BAföG unterstützt die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Die Förderung besteht aus Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen. Finanziert wird das Programm zu 78 % vom Bund und zu 22 % von den Ländern.
Die Reform ist noch nicht beschlossen. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Änderungen sind daher weiterhin möglich. Gerade bei den Fördersätzen für das Meisterstück oder andere Abschlussarbeiten hoffen Wirtschaftsverbände und Sozialpartner auf Nachbesserungen im Bundestag.
Welche Leistungen verändern sich?
Das Bundeskabinett hat Leistungsverbesserungen beim Aufstiegs-BAföG beschlossen. Es geht um höhere Förderbeträge, einen größeren Darlehenserlass und bessere Bedingungen für Beschäftigte.
Konkret sind folgende Verbesserungen geplant: