Qualität aus der Heimat: Kartoffeln, Gemüse und Obst
Autor: Fränkische Rezepte
, Montag, 02. August 2021
© Thomas Ochs
© Thomas Ochs
Ob als Kloß zum Braten, in der Pfanne geröstet, als Puffer mit Apfelmus oder im Salat – gibt es etwas Vielseitigeres als die Kartoffel? Und dabei ist die leckere Knolle auch noch gesund: Sie liefert so gut wie kein Fett, enthält aber Stärke, Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Aber auch neben der Kartoffel wachsen auf den Feldern und Wiesen der Metropolregion Nürnberg viele gesunde Energielieferanten. Welche besonderen Spezialitäten es bei uns gibt, wo ihr diese einkaufen könnt und welche tollen Gerichte sich daraus zaubern lassen, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag!
Leckerer & gesunder Genuss aus der Region für’s ganze Jahr
Neben ungewöhnlichen Varianten der Kartoffel findet man in Franken und der Oberpfalz je nach Jahreszeit auch jede Menge sonnengereiftes Obst und feldfrisches Gemüse. Beides wird nicht nur klassisch von Obst- oder Gemüsebauern und -bäuerinnen angebaut, sondern auch von Gärtner*innen. So hat die Stadt Bamberg beispielsweise eine jahrhundertealte Gärtnerkultur, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Noch heute haben 19 Gärtnerfamilien ihre Produktionsflächen mitten im Zentrum und prägen damit das Stadtbild. Sehr bekannt ist auch das Knoblauchsland, ein riesiges zusammenhängendes Gemüseanbaugebiet im Norden Nürnbergs. Doch ob Bauer bzw. Bäuerin oder Gärtner*in: Die meisten Erzeuger*innen verkaufen ihre Spezialitäten direkt vom Hof oder auf regionalen Wochenmärkten. Weil nur zum Verkauf steht, was gerade auf dem eigenen Feld oder im Garten wächst, kann man so die Jahreszeiten auf dem Teller schmecken!
Vom Bamberger Hörnla bis zur fränkischen Hauszwetschge
Da der Obst- und Gemüseanbau die Metropolregion schon seit Jahrhunderten prägt, ist es kein Wunder, dass sich in den Gärten und auf den Äckern so einige Kultursorten und Besonderheiten angesammelt haben. Diese Spezialitäten gibt es in unserer Region:
Bamberger Hörnla
© Hannah Roehlen
Dabei handelt es sich um eine kleine, festkochende Kartoffelsorte, die nur durch Handarbeit kultiviert wird. Sie gelangte Mitte des 19. Jahrhunderts in die Region und wird mittlerweile nur noch von wenigen Gärtnern angebaut. Den Namen haben diese Kartoffeln wegen ihrer länglichen, krummen Form erhalten. Sie schmecken besonders intensiv und nussig – perfekt für einen fränkischen Kartoffelsalat!
Schwarzblaue Frankenwälder Kartoffel
© Thomas Ochs