Meerrettich: Das Superfood aus dem Glas
Autor: Fränkische Rezepte
, Montag, 07. Sept. 2020
An was denkst du, wenn du Meerrettich hörst? An eine Wurzel, ein Glas, etwas Schärfe und einen gekitzelten Gaumen. So geht es uns – und auch sicher vielen
An was denkst du, wenn du Meerrettich hörst? An eine Wurzel, ein Glas, etwas Schärfe und einen gekitzelten Gaumen. So geht es uns – und auch sicher vielen anderen. Doch was ist Meerrettich, woher kommt er, was kann er und wie kann man ihn in leckere Gerichte verwandeln? Diesen Fragen gehen wir gemeinsam mit der ältesten Meerrettich-Marke der Welt auf den Grund. Freut euch auf spannende Insights von Schamel Meerrettich – und den schärfsten Blogartikel weit und breit:
Meerrettich: eine unscheinbare Stange wird berühmt
Überlieferungen zufolge taucht Meerrettich bereits in der Antike auf, wird lange Zeit als Heilpflanze behandelt und seit dem Mittelalter auch in Deutschland angebaut. Von seiner Funktion des Würzens hat er sich über die Jahre hinweg zu einer vielseitig einsetzbaren Zutat verwandelt und sich vor allem in der regionalen Küche etabliert.
Von Ost- und Südeuropa, übermittelt durch slavische Völker nach Mitteleuropa, fand die Wurzel ihren Weg in unser fränkisches Baiersdorf. Zwischen Nürnberg und Bamberg liegt nämlich eines der größten zusammenhängenden Meerretichanbaugebiete der Welt. Schamel Meerrettich sorgt seit 1846 für vorzüglichen Genuss in höchster Qualität – und verleiht der Wurzel durch neue Produktkombinationen, Rezeptvorschläge und spannende Tipps ein zuvor nie dagewesenes modernes Image. Denn Meerrettich ist alltagstauglich, unheimlich vielseitig und ein wahrhaftes Superfood.
Schon gewusst?
mg Vitamin C stecken in 100 g Meerrettich
Stangen wachsen ca. auf einem Hektar Land
Jahre Anbautradition hat Meerrettich in Bayern
Vom Feld ins Glas – die Herstellung von Meerrettich
Die Vorarbeit – von den Bauern aufs Band
Nach der Ernte werden die Stangen von den Krenbauern bearbeitet, von Blattgrün befreit und nach Handelsklassen sortiert. Dann werden die Stangen an die Kühlhäuser der Firma Schamel geliefert, wo sie unter klimatisch optimalen Bedingungen gelagert werden. Und bevor es aufs Band geht, werden ganze 20 Tonnen erneut handverlesen.