Kein Öl im Haus? – Die besten Alternativen zu Speiseöl beim Kochen und Backen
Autor:
, Donnerstag, 14. August 2025
Kein Öl im Haus? – Die besten Alternativen zu Speiseöl beim Kochen und Backen
Kein Sonnenblumenöl mehr im Haus und im Supermarkt ist auch alles leer? Kein Problem! Es gibt genug Alternativen, mit denen man genauso gut kochen, braten oder backen kann. Oft reicht ein Blick in den Vorratsschrank oder Kühlschrank und man entdeckt Lösungen, auf die man sonst vielleicht gar nicht gekommen wäre. Kurz gesagt: Auch ohne Sonnenblumenöl lässt sich der Kochlöffel ganz entspannt weiter schwingen.
Kochen ohne Öl
Die wichtigste Rolle spielt Öl in der Küche, wenn Fleisch oder Gemüse angebraten werden soll. Es liefert nämlich Geschmack, macht das Essen knusprig und verleiht eine appetitliche goldbraune Farbe.
Die wohl bekannteste Alternative zum Öl ist Butter. Diese eignet sich besonders gut zum Dünsten von Lebensmitteln, da ihr Rauchpunkt schon bei einer Temperatur von 175 Grad erreicht ist. Das heißt, dass sie bei höheren Temperaturen verbrennen würde.
Pflanzliche Margarine ist vor allem für eine vegane Ernährung geeignet, da sie keine tierischen Inhaltsstoffe enthält. Beim Anbraten erreicht sie aber ähnlich wie Butter ihren Rauchpunkt früher als Speiseöl. Dieser liegt bei 160 Grad, weshalb auch sie nur zum Andünsten verwendet werden sollte.
Eine weitere Möglichkeit ist Ghee. Es handelt sich dabei um eine Öl-Alternative, die vor allem aus der pakistanischen oder indischen Küche bekannt ist und dem Butterschmalz sehr ähnelt. Zum Kochen und Braten ist Ghee gut geeignet, da es seinen Rauchpunkt erst bei 205 Grad erreicht. Dadurch sind hohe Temperaturen kein Problem. Möchtest du selbst versuchen Ghee herzustellen, haben wir auch dazu das passende Rezept.
Ghee selber machenSchweineschmalz eignet sich ähnlich wie Ghee sehr gut zum Anbraten bei hohen Temperaturen. Es weist jedoch einen starken Eigengeschmack auf und ist nicht mit einer vegetarischen Ernährungsweise kompatibel.
Auch Kokosfett kann zum Kochen verwendet werden. Es ist sogar ausgesprochen gut zum Anbraten nutzbar, da bei hoher Temperatur keine schädlichen Transfette entstehen. Bedenklich ist hier aber die schlechte Klimabilanz des Produkts, die besonders durch lange Transportwege entsteht.