Fränkisches Weihnachtsgebäck: Hutzelbrot
Autor: Fränkische Rezepte
, Montag, 07. Oktober 2019
Hutzelbrot - auch bekannt unter den Namen Früchtebrot, Birnbrot, Schnitzbrot, Kletzenbrot und vielen weiteren. Es ist eines der ältesten fränkischen Weihnachtsgebäcke und stand als ein Symbol für Glück. Das rituelle Anschneiden wurde folgendermaßen interpretiert: War der Anschnitt bröckelig, stand ein schwieriges Jahr bevor. War er jedoch glatt, stand dies für Glück und Wohlstand.
Zutaten:
500g Dörrbirnen
500g klein geschnittene Trockenpflaumen
250ml brauner Rum
250g Dörrfeigen
250g gehackte Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse
250g Rosinen
200g Orangeat
200g Zitronat
75g Hefe
1kg Mehl
100g Zucker
2TL Bio-Zimt
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Nelken
Geriebene Zitronenschale von einer Zitrone
300ml Wasser gemischt mit 50 ml frisch gepresstem Orangensaft
Milch zum Bestreichen
Zubereitung
- Dörrbirnen und Trockenpflaumen über Nacht in Rum einweichen.
- Am nächsten Tag die eingeweichten Früchte in der Wasser-Orangensaft-Mischung aufkochen.
- Aus dem lauwarmen Kochsud mit Hefe, Mehl, Zucker und Gewürzen einen Teig zubereiten. Früchte und Nüsse untermengen.
- In vier ungefähr gleich große Brotlaibe formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C 50 Minuten lang backen.
- Die noch heißen Brote mit Milch bestreichen.