Der Hype um Gusseisen-Geschirr: Das steckt dahinter!
Autor: Fränkische Rezepte
, Dienstag, 29. Juli 2025
Der Hype um Gusseisen-Geschirr: Das steckt dahinter!
Vor jedem Gericht steht die eine Frage, die fast genauso wichtig ist, wie „Was kochen wir heute?“: Welches Kochgeschirr verwenden wir? Inzwischen haben wir die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Formen und Materialien. Ein Material, das aktuell besonders gefeiert wird und dem viele positive Eigenschaften nachgesagt werden ist Gusseisen. In diesem Beitrag untersuchen wir den Hype hinter Gusseisen-Geschirr für die Küche und verraten euch, was es zu beachten gilt, sodass beim Kochen nichts schief geht!
Was Gusseisen so besonders macht
Wie der Name schon sagt, besteht das Material aus Eisen mit hohem Kohlenstoffanteil. Pfannen und Kochtöpfe werden aus einem Guss gefertigt, dadurch ist das pflegeleichte Endprodukt sehr robust. Außerdem ist Kochgeschirr aus Gusseisen sehr korrosionsbeständig und widerstandsfähig. Auch preislich liegt es auf einem angemessenen Niveau. Hinzu kommt, dass wohl kein anderes Material Wärme so gut leitet und speichert – da kann man über das vergleichsweise hohe Gewicht gut hinwegsehen.
Braucht man für Gusseisen-Geschirr einen Induktionsherd?
Ein Mythos, der sich hartnäckig hält ist, dass gusseiserne Töpfe und Pfannen nur für den Induktionsherd geeignet sind. Wir widerlegen dieses Gerücht heute!
Es kommt tatsächlich öfter vor, dass Töpfe oder Pfannen auf dem Induktionsherd nicht funktionieren. Aber wir garantieren: Bei Gusseisen kommt das nicht vor – ganz im Gegenteil! Gusseisen-Geschirr eignet sich besonders gut, wenn man einen Induktionsherd besitzt. Aber auch auf Gas- oder Elektroherden kann das schwere Geschirr problemlos verwendet werden! Zudem kann Gusseisen auch ohne Probleme in jeden Backofen gestellt werden.
Darauf solltet ihr achten
- Mittlerweile könnt ihr viele gusseisernen Pfannen und Töpfen bereits mit der wichtigen Antihaftschicht kaufen. Wenn ihr die Utensilien aber noch aus Rohgusseisen besorgt, solltet ihr diese vor der ersten Verwendung zunächst einbrennen, sodass sie einen Rostschutz und eine Antihaftschicht bekommen. Tipp: Lieber kein Olivenöl zum Einbrennen verwenden, da es nicht so gut erhitzt werden kann.
- Eine Patina aus eingebranntem Fett sorgt für eine einfache Reinigung und verbessert den Geschmack. Meist entsteht sie erst nach einer gewissen Gebrauchszeit. Man sollte allerdings beachten: Hat der Topf oder die Pfanne eine solche Patina oder eine Antihaftschicht, sollte man auf aggressive Reinigungsmittel wie Spülmittel verzichten. Gereinigt werden kann das Kochgeschirr ganz einfach durch lauwarmes Wasser und einen Schwamm.
- Achtung! Man sollte Gusseiserne Kochutensilien nur stufenweise erwärmen und nicht einfach auf eine heiße Platte stellen. Auf gar keinen Fall eine heiße Pfanne oder einen heißen Topf mit kaltem Wasser abspülen!
- Zur besseren Pflege könnt ihr das Kochgeschirr regelmäßig mit Öl einreiben. Das unterstützt die Antihaftschicht.
- Habt ihr einen Herd mit einer Glaskeramik-Kochplatte, so solltet ihr es möglichst vermeiden, gusseiserne Töpfe oder Pfannen zu schieben – das könnte die Platte zerkratzen. Heben ist besser!
- Beim Kauf solltet ihr auf die Dicke der Wände und des Bodens achten! Je dicker diese sind, desto schwerer ist das Kochgeschirr und desto länger braucht es um warm zu werden. Dafür hält es die Temperatur länger und die Verteilung der Wärme ist gleichmäßiger. Außerdem ist es häufig langlebiger.
Ist gusseisernes Geschirr den Hype wert? Unser Fazit
Zusammenfassend nochmal die wichtigsten Vor- und Nachteile von Pfannen und Töpfen aus Gusseisen auf einen Blick: