Darum gehören Halloween und Kürbis zusammen
Autor: Fränkische Rezepte
, Dienstag, 30. Sept. 2025
Wenn ihr euch auch schon immer gefragt habt, was Kürbisse eigentlich mit Halloween gemein haben, dann seid ihr hier genau an der richtigen Stelle. Wir
Wenn ihr euch auch schon immer gefragt habt, was Kürbisse eigentlich mit Halloween gemein haben, dann seid ihr hier genau an der richtigen Stelle. Wir verraten euch, woher der Brauch stammt und haben weitere zahlreiche Informationen sowie Tipps und Tricks rund um den Kürbis für euch zusammengestellt.
Die Geschichte von Halloween
In den USA ist es schon lange Tradition: In der Nacht zum 31. Oktober irren kleine und größere Geister durch die Straßen, erschrecken Menschen und fragen an fremden Häusern nach Süßigkeiten. Was ebenfalls zu Halloween dazugehört, ist der Brauch, gruselige Fratzen in Kürbisse zu schnitzen. Doch wie kam es eigentlich zu dieser Tradition?
Alles rund um das Halloween-Spektakel hat seinen Ursprung in einer irischen Sage. Diese handelt von einem Betrüger und Trinker namens Jack O., der zu Lebzeiten nur Böses tat. Als dann sein letztes Stündlein geschlagen hatte wurde ihm, aufgrund seiner vielen schlechten Taten, an der Pforte zum Himmel der Zutritt verweigert. Doch nicht einmal in der Hölle war er willkommen, da er – so sagt man zumindest – auch den Teufel übers Ohr gehauen hatte. Allerdings hatte der Teufel ein wenig Mitleid mit Jack und so gab er ihm ein Stück glühende Kohle in einer Rübe mit. Mit diesem Geschenk sollte es ihm gelingen den Weg zurück auf die Erde zu finden. Das Licht sollte die Geister auf dieser Reise durch die Finsternis abschrecken.
Aus dieser Geschichte wurde zur damaligen Zeit abgeleitet, dass man mit solch einer Rübe die Geister abwenden könne. Als der Brauch später dann nach Amerika kam, ersetzte man die Rübe durch einen Kürbis und schnitt zusätzlich noch gruselige Grimassen hinein. Seither wird diese Kürbis-Laterne in den USA auch „Jack o´lantern“, also Jack mit der Laterne, genannt.
Kürbis schnitzen: So geht’s Schritt für Schritt:
- Den Deckel mit einem großen, scharfen Messer aus dem Kürbis schneiden. Den Schnitt dabei schräg in Richtung Mitte ansetzen, damit eine größere Auflagefläche entsteht und der Deckel später nicht nach innen fallen kann. Lässt man den Kürbisstiel stehen, dient er beim Wechseln der Kerzen im Inneren als Griff.
- Anschließend den Kürbis mit einem großen Löffel so aushöhlen, dass am Ende ein ca. 2 cm dicker Rand stehen bleibt.
- Nun mit einem wasserlöslichen Stift das gewünschte Motiv auf den Kürbis zeichnen. Wer freihändig nicht so sicher ist, kann gerne auf eine Schablone zurückgreifen. Danach ganz einfach die aufgemalten Konturen mit einem scharfen Küchenmesser oder Cutter ausschneiden.