Brennnessel, Löwenzahn und Co.: 7 Wildkräuter, die man essen kann
Autor: Fränkische Rezepte
, Donnerstag, 24. Juli 2025
Brennnessel, Löwenzahn und Co.: 7 Wildkräuter, die man essen kann
„Unkraut“, bereits der Name dieser Pflanzen sorgt dafür, dass sie von einem Großteil der Menschen als „lästig“ oder „unerwünscht“ angesehen werden. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle gezielt darauf verzichten und stattdessen von „Wildkräutern“ sprechen. In Deutschland gibt es über 1500 Wildkräuter, die man essen kann. Einige von ihnen sind vitaminreicher als klassisches Gemüse, wirken als natürliche Heilkräuter gesundheitsfördernd und sind noch dazu kostenlos und nahezu unbegrenzt verfügbar.
Im Salat, als Gewürz in Suppen oder als Tee: In der Küche sind Wildkräuter vielseitig einsetzbar und machen auch optisch so einiges her. Bevor du also das nächste Mal deinen Garten jätest, lohnt es sich genauer hinzusehen, was da eigentlich wächst. Wir stellen dir heute sieben Wildkräuter vor und zeigen dir, wie du sie beim Kochen verwenden kannst.
Die Pusteblume: Löwenzahn
Das bekannteste Wildkraut ist wahrscheinlich der Löwenzahn. Er sieht mit seinen gelben Blüten schön aus und ist in Form der Pusteblume besonders bei Kindern beliebt. Man sieht ihn von April bis Oktober auf fast jeder Wiese wachsen. Blüten, Blätter und Wurzel – den Löwenzahn kann man fast vollständig verzehren. Verzichten solltest du auf die Stängel und deren weißer Flüssigkeit.
Geschmacklich ist der Löwenzahn nussig und leicht bitter. Sowohl seine Blüten als auch seine Blätter eignen sich hervorragend für Salate, Suppen und Saucen. Seine Wurzel wird meistens für Tees verwendet, lässt sich jedoch auch auf dem Brot oder im Salat essen. Er ist vitaminreich und fördert die Verdauung.
2. Brennnessel: schmerzhaft, aber gesund!
Die meisten Kinder haben schon schmerzhafte Erfahrungen mit ihr gemacht. Doch in der Küche ist die Brennnessel ein wahres Heilmittel. Sie ist reich an Eisen, Kalzium und Vitamin C. Bei Rheuma und Harnwegsinfektionen wird ihr eine heilende Wirkung nachgesagt. Als Brennnesseltee, Pesto oder Sauce kann man sie in der Küche verarbeiten.Man findet sie von April bis Oktober in Gärten, auf Wiesen und im Wald. Sie ist eigentlich kaum zu verwechseln und lässt sich spätestens erkennen, wenn man mit ihr in Berührung kommt. Beim Pflücken und Verarbeiten ist es ratsam, Garten- oder Küchenhandschuhe zu tragen.
Brennnesselsuppe - nicht nur lecker, sondern auch gesund3. Die Delikatesse unter den Wildkräutern: Bärlauch
Bärlauch ist so beliebt, die meisten sehen ihn schon gar nicht mehr als „Un“- bzw. Wildkraut an. Sein herrlicher Knoblauchgeschmack verleiht Knödeln, Pesto und auch Kräuterbutter das gewisse Etwas. Bärlauch ist reich an Vitamin C und Magnesium und wirkt antibakteriell.
Von Anfang März bis Mitte Mai blüht er in Wäldern und auf Wiesen. Aber Vorsicht: Der Bärlauch hat einige giftige Doppelgänger! Noch mehr erfährst du in unserem Blogartikel über Bärlauch.