Blöchla, Nonnenfürzle und Co. – Das steckt hinter den ungewöhnlichen Namen der Fränkischen Klassiker
Autor: Fränkische Rezepte
, Freitag, 25. Juli 2025
Blöchla, Nonnenfürzle und Co. – Das steckt hinter den ungewöhnlichen Namen der Fränkischen Klassiker
Wir in Franken lieben unser traditionelles Gebäck und die Gerichte wie von Oma. Namen wie „Blöchla“, „Nonnenfürzle“ oder „Knieküchla“ gehen uns ganz einfach über die Lippen. Doch oft wissen wir gar nicht, woher diese ausgefallenen Namen überhaupt kommen. Diese Frage klären wir ein für allemal.
Bei welchem Fränkischen Rezept fragt ihr euch schon lange, woher der Name kommt? Schreibt es in die Kommentare, damit wie die Herkunft in einem zweiten Teil klären können!
HutkrapfenHutkrapfen
Hutkrapfen werden erst lang gemacht und dann über das Knie oder einen gedrechselten Holzkopf, einem sogenannten Krapfenstock, gezogen. Dadurch erhalten sie ihre charakteristische Form und sie werden hauchdünn und knusprig. Es ist davon auszugehen, dass der Name daher kommt, dass der Teigling wie ein Hut auf dem Holzkopf liegt. Weitere Namen sind auch „Ausgezogene“ oder „Knieküchla“.
Schneidersläppla
Die traditionelle fränkische Speise diente früher dazu, übriggebliebene Pellkartoffeln zu verwerten und galt als „Arme-Leute-Essen“. Auch der Name des Gerichts, der auf der Berufsgruppe der eher ärmlichen Schneider anspielt, macht diesen Umstand deutlich.
Hofer Schnitz
Der oberfränkische Gemüseeintopf hat seinen Namen dadurch bekommen, dass alles in einen Topf kommen darf, was gerade Saison hat und aus dem eigenen Garten geernet, bzw. geschnitten werden kann. Dadurch gibt es kein offizielles Rezept, da die Zutaten immer von der aktuellen Jahreszeit abhängig sind.
BlöchlaBlöchla
Je nach Region auch „Blöcher“ genannt ist ein knuspriges Schmalzgebäck aus dem Frankenwald. Besonders dort war die Flößerei früher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Blöchla“ waren besonders dicke und somit wertvolle Baumstämme, die zur Weiterverarbeitung in Fränkische Sägewerke geflößt wurden. Für die Herstellung wird ein spezielles Eise, das „Blöchereisen“ verwendet, welches für die typische, runde Form sorgt. Hat ein Flößer besonders dicke „Blöchla“ transportiert, wurde dieser Erfolg mit frisch gebackenem Schmalzgebäck honoriert.
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