Bio-Gemüse, Essgewohnheiten & Co.: Was ist wirklich an Ernährungsmythen dran?
Autor: Fränkische Rezepte
, Freitag, 03. Sept. 2021
© cdkproductions – stock.adobe.com
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Bio-Lebensmittel sind teuer, essen am Abend macht dick und exotische Superfoods sind essentiell für den Körper – rund um die Ernährung existieren viele Mythen. Wir räumen mit den größten Vorteilen auf und geben Tipps, wie eine gesunde Ernährung gelingt.
Mythen, die uns von einer gesunden Ernährung abhalten
Mangels Zeit oder Motivation bleibt gesunde Ernährung oft auf der Strecke, beispielsweise nach einem stressigen Arbeitstag. Dann greifen wir auf schnelle und ungesunde Mahlzeiten zurück. Oft fehlt es aber einfach an Wissen. Diese weit verbreiteten Mythen und Überzeugungen halten uns davon ab, unseren Speiseplan zu überdenken:
Mythos #1 – „Gemüse macht nicht satt“
Dieser Mythos kann entkräftet werden. Genau das Gegenteil ist der Fall: Fertiggerichte und Fastfood enthalten viel Zucker und geben uns schnell das Gefühl, satt zu sein. Allerdings halten die „leeren Kalorien“ nicht lange an und wir bekommen wieder Appetit. Gemüse hingegen enthält viele Ballaststoffe, die länger satt halten.
#2 – „Bio-Gemüse ist teurer“
Auch wenn im direkten Vergleich Bio-Lebensmittel in der Regel teurer sind als Lebensmittel aus konventionellem Anbau, trifft dieser Mythos nur bedingt zu. Wer saisonal einkauft kann bares Geld sparen: Hat ein Gemüse nämlich Erntezeit, kommen große Mengen auf den Markt. Die Folge: Der Verbraucher kauft günstiger ein. In unserem Saisonkalender findest du einen Überblick, welche Gemüsesorten wann Saison haben.
Regionales Gemüse punktet dank kurzer Transportwege und späterer Ernte mit mehr Frische und Geschmack. Dafür kann man sicher auch mal tiefer in die Tasche greifen. Unser Tipp: Das Knoblauchsland versendet seine Gemüseboxen deutschlandweit – wie beispielsweise die Bio-Gemüse-Box, mit der man marktfrisches Bio-Gemüse direkt auf den Tisch bekommt. Einfach auspacken und mit saisonalem Gemüse tolle Gerichte zaubern!
#3 – „Die Schale ist ein reines Abfallprodukt“
Gerade bei biologisch angebauten Produkten kann die Schale bedenkenlos mitgegessen werden, da dort viele Vitamine und Nährstoffe enthalten sind. Wer Gemüse und Obst lieber ohne Schale isst, kann die vermeintlichen „Abfälle“ einfach weiterverarbeiten: So lässt sich aus Karotten- und Zwiebelschalen sowie anderen Gemüseresten eine herrliche Gemüsebrühe zaubern. Gehacktes Möhrengrün eignet sich, ähnlich wie Petersilie, zum Verfeinern von Speisen.