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Franken
Grillsaison

Neuer Trend: Grillen mit Salzsteinen - Ein ganz neues Geschmackserlebnis!

Salzsteine sind wieder im Trend - obwohl vielen der typische orangefarbene Salzstein nur als Lampe bekannt ist, kann man ihn auch perfekt zum Grillen nutzen. Der Stein liefert bei richtiger Verwendung ein ganz neues Grillerlebnis. inFranken.de verrät Ihnen alles zum richtigen Einsatz des "Grillgesteins".
 
Salzstein
Der Salzstein eignet sich auch gut zum Grillen. Foto: Capri23auto/ Pixabay

Als Lampe genießen die Steine schon lange einen guten Ruf: Sie sollen wohltuend wirken, Kopfschmerzen vorbeugen und die Luftqualität verbessern. Doch jetzt ist eine weiteres Einsatzgebiet der Steine stark im kommen.

Salzsteine sind ein Naturprodukt und entstehen durch enormen Druck. Sie können  laut Münchner Merkur Temperaturen von -20 bis +470 Grad aushalten. Damit eröffnen sich ganz neue Einsatzgebiete für die Steine: Zum Beispiel als Grillunterlage!

Grillen mit Salzstein: Wenig Aufwand und doch ein großer Unterschied

Grillen mit einer Salzsteinplatte zeichnet sich durch eine besonders fettarme Zubereitung aus. Außerdem wird der Stein an allen Stellen gleich warm, was bedeutet, dass das Fleisch, Gemüse oder der Fisch ebenfalls gleichmäßig und schonend durchgegart werden. Ein weiterer Effekt ist naheliegend: der Salzstein salzt das Fleisch. Anders als mit herkömmlichen Tafelsalz, gibt der Stein eine angenehme salzige Note ab. Außerdem fügt er Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Kalium und Magnesium den Speisen bei. Der Stein kann die Wärme enorm lange halten. Genauso verhält er sich übrigens auch bei Kälte, wodurch er auch perfekt genutzt werden kann, um Essen zu kühlen.

Kaufen Sie ihren eigenen Salzstein

Um Hygiene braucht man sich auf dem Stein auch keine Sorgen zu machen, denn Keime und Bakterien finden auf ihm keine Möglichkeit sich zu vermehren. Beim Grillen mit einem Salzstein sollte allerdings auf eine gute Vorbereitung wer gelegt werde. Es wird empfohlen, den Stein langsam zu erwärmen, um Risse zu verhindern. Außerdem gilt die Faustregel: Nicht mehr als 100 Grad pro Viertelstunde. Es empfiehlt sich, den Stein also langsam zu erwärmen. Dazu legen Sie ihn am besten zuerst weiter von der Glut entfernt und ziehen ihn alle 10-15 Minuten näher zum Zentrum der Hitze. Das Erwärmen des Steins im Backofen, ist ebenfalls eine Alternative. 

Tipps für die Pflege und den Einsatz eines Salzsteins zum Grillen

Ist der Stein erstmal heiß, hält er viel aus. Der Schmelzpunkt liegt bei beachtlichen 800 Grad. Achten Sie beim Grillen darauf, dass er auch wirklich heiß ist, denn sonst kann es passieren, dass er womöglich zu viel Salz in die Speisen abgibt!

Alternative zum Fleisch- Stockbrot

Was die Pflege des Steins angeht, sind in der Regel alle notwendigen Tipps beim Kauf in der Beilage zur Nutzung beschrieben. Kurz und knapp kann man aber die folgenden Punkte zusammenfassen:

  • Legen Sie sich auf eine Seite fest, die Sie immer dem Feuer zuwenden
  • Verwenden Sie kein Öl 
  • Erhitzen Sie den Stein nur im absolut trockenem Zustand
  • Erhitzen Sie den Stein langsam und gleichmäßig (und niemals mehr als 150 Grad pro 15 Minuten) 
  • Schützen Sie ihre Hände, der Stein wird enorm heiß
  • Reinigen Sie den Stein nur bei Zimmertemperatur
  • Je weniger Wasser dem Stein zu nahe kommt, desto besser: Zur Reinigung am Besten eine einfache Bürste nutzen und den Stein sofort wieder trocken tupfen 
  • Verwenden Sie keinesfalls Reinigungsmittel

Ein Salzstein kann das Grillen definitiv auf eine neue Stufe heben. Auch wenn man anfangs skeptisch sein mag, ist das Ergebnis überzeugend.

Praktische Halterung für den Grillstein

Lust auf Grillen? Auch bei der Auswahl der Grillkohle, sollte man besser aufpassen.