Butter-Sorten: Von Alpenbutter bis Sauerrahmbutter - das ist die beste
Autor: Andrea Baumann
Deutschland, Montag, 12. Januar 2026
Süßrahm-, Sauerrahm- oder Alpenbutter: Butter ist nicht gleich Butter. Wir verraten, worin sich die Sorten unterscheiden und wie du hochwertige Butter erkennen kannst.
- Welche Buttersorten gibt es?
- Was macht Alpenbutter so besonders?
- Wie erkennst du hochwertige Butter?
Im Kühlregal gibt es eine vielfältige Auswahl an Buttersorten – von Alpenbutter über Süßrahm- bis hin zu Weide- und Sauerrahmbutter. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten gehen jedoch weit über den Geschmack hinaus: Sie betreffen auch die Herstellung, Qualität und ihre jeweiligen Einsatzmöglichkeiten. Hier erfährst du alles Wissenswerte darüber.
Welche Buttersorten gibt es?
Ob beim Frühstück, zum Kochen oder Backen: Butter kommt in vielen Haushalten täglich zum Einsatz. Ihre Vielseitigkeit und der unverwechselbare Geschmack machen sie zu einem echten Allrounder in der Küche. Zu den bekanntesten Varianten gehört die Süßrahmbutter. Sie wird direkt aus frischem Rahm hergestellt, der ohne Säuerung gebuttert wird. Ihr Geschmack ist mild und leicht süßlich, weshalb sie besonders vielseitig einsetzbar ist. Sauerrahmbutter hingegen entsteht aus fermentiertem Rahm. Durch zugesetzte Milchsäurekulturen entwickelt sie ein leicht säuerliches Aroma, das viele als besonders frisch empfinden. Diese Sorte eignet sich gut als Brotaufstrich und für kalte Speisen.
Alpenbutter und Weidebutter wiederum werden häufig unter dem Oberbegriff "Premium-Butter" zusammengefasst: Beide stammen von Kühen, die überwiegend frisches Gras und Kräuter fressen. Das wirkt sich positiv auf Geschmack, Farbe und Fettsäurezusammensetzung aus.
Gesalzene Butter enthält zusätzlich Kochsalz, das nicht nur würzt, sondern auch die Haltbarkeit verlängert. Diese Butter ist vor allem in der warmen Küche beliebt, sollte aber beim Backen bewusst dosiert werden. Prüfe beim nächsten Einkauf die Zutatenliste: Hochwertige Butter besteht ausschließlich aus Rahm und gegebenenfalls Milchsäurekulturen oder Salz.
Was macht Alpenbutter so besonders?
Alpenbutter gilt als besonders hochwertig, weil sie aus Milch von Kühen hergestellt wird, die in alpinen Regionen gehalten werden. Dort fressen die Tiere vor allem frische Gräser und Kräuter, was sich direkt auf Aroma und Farbe der Butter auswirkt: Typisch für Alpenbutter ist ihre intensive gelbe Farbe. Diese entsteht durch den höheren Gehalt an Betacarotin aus frischem Grünfutter. Diese natürliche Färbung ist ein erstes Indiz für Qualität und artgerechte Fütterung der Milchkühe.
Auch geschmacklich hebt sich Alpenbutter ab: Viele beschreiben sie als vollmundiger und aromatischer als herkömmliche Butter. Das macht sie besonders beliebt als Brotbutter, bei der der Eigengeschmack im Vordergrund steht.