Alkoholfreies Bier - im Büro oder Home Office akzeptabel?
Autor: Elisabeth von Sydow
Deutschland, Sonntag, 15. Februar 2026
Bierkultur ohne Alkohol: Alkoholfreies Bier wird immer beliebter – auch im Büro und Homeoffice wird gerne zu alkoholfreien Biersorten gegriffen. Ist das erlaubt?
- Alkoholfreies Bier – im Büro oder Homeoffice akzeptabel?
- Gibt es rechtliche oder arbeitsrechtliche Grenzen?
- Wie beeinflusst alkoholfreies Bier in Deutschland die Arbeitskultur?
Immer mehr Menschen genießen alkoholfreies Bier - auch im Arbeitsalltag. Doch ist das im Büro oder Homeoffice wirklich in Ordnung? Erfahre, was erlaubt, akzeptiert und sinnvoll ist, damit die Bierkultur ohne Alkohol nicht zum schalen Arbeitsfiasko wird.
Alkoholfreies Bier – im Büro oder Homeoffice akzeptabel?
In Deutschland darf sich ein Bier "alkoholfrei" nennen, wenn es weniger als 0,5 Volumenprozent Alkohol enthält. Dieser minimale Restalkohol ist etwa so gering wie in Fruchtsäften oder reifen Bananen und hat keine spürbare Wirkung. Teilweise gilt alkoholfreies Bier sogar als gut für die Gesundheit.
Damit erfüllt das niedrigprozentige Bier alle Voraussetzungen, um als unbedenkliches Erfrischungsgetränk im Alltag zu gelten – auch während der Arbeitszeit. Da wundert es wenig, dass alkoholfreies Bier in den letzten Jahren einen echten Imagewandel erlebt hat.
Was früher als Ersatzgetränk galt, ist heute Symbol für bewussten und alkoholfreien Biergenuss sowie moderne Lebensstile – auch im Arbeitsumfeld. Doch was von vielen Arbeitnehmern bereits akzeptiert wird, können Arbeitgeber ganz anders sehen.
Gibt es rechtliche oder arbeitsrechtliche Grenzen?
Grundsätzlich ist alkoholfreies Bier am Arbeitsplatz erlaubt, solange es keine Leistungsbeeinträchtigung verursacht. Dennoch können firmeninterne Richtlinien den Konsum von alkoholfreiem Bier untersagen – oft aus Imagegründen oder zur Wahrung professioneller Standards.
Es ist durchaus sinnvoll, in die Betriebsvereinbarungen zu schauen, bevor man im Büro zur Flasche greift. Sonst riskierst du mitunter schiefe Blicke der Kollegen oder sogar ein ernstes Gespräch mit dem Vorgesetzten.