Bester Zeitpunkt für die Aussaat: Jetzt die Wintererbse in den Garten setzen

1 Min
Bei der Wintererbse handelt es sich um eine ertragreiche Hülsenfrucht.
Bei der Wintererbse handelt es sich um eine ertragreiche Hülsenfrucht.
CC0 / Pixabay / Kathas_Fotos

Der Winter ist fast vorbei – Zeit also für Gartenarbeit. Die Wintererbse kannst du bereits ab Februar säen und dich auf eine reichhaltige Ernte freuen.

Erbsen sind nicht nur gesund, sondern auch nahrhaft. Insbesondere für Veganer und Vegetarier stellen sie eine wichtige Eiweißquelle dar. Damit du eine ertragreiche Ernte hast, solltest du bei der Aussaat auf verschiedene Punkte achten. Dann steht deinem eigenen Erbsensalat, Erbsenguacamole und Erbsenpesto nichts mehr im Wege.

Was ist die Wintererbse?

Bei der Wintererbse handelt es sich um eine Hülsenfrucht. Sie gilt als ertragreich und liefert von April bis Oktober Triebspitzen, Blüten und Früchte. Teilweise kannst du sogar bis November ernten.

Ursprünglich kommen Erbsen aus Vorderasien. Dann fanden sie den Weg nach Europa bis in unsere heimischen Gärten. Heute sind sie sehr beliebte Nutzpflanzen.

Erbsen gelten als gesund. Sie sind sehr nahrhaft. Sie verfügen über Mineralstoffe, Ballaststoffe und pflanzliche Proteine. Speziell für Veganer und Vegetarier stellen sie eine wichtige Eiweißquelle dar.

Wintererbsen pflanzen: Das gilt es zu beachten

Die Wintererbse bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort. Der Boden sollte staunässefrei und tiefgründig sein. In der Regel ist keine zusätzliche Düngung notwendig. Bei der Standortwahl ist es wichtig, dass du bedenkst, dass die Wintererbse eine Wuchshöhe von 45 bis 55 Zentimetern erreicht. Du kannst die Erbse entweder in deinem Garten oder als Balkongemüse anpflanzen. Auch auf der Terrasse fühlt sie sich wohl. Wichtig ist, dass sie viel Licht und Sonne hat und windgeschützt steht. 

Bei der Wintererbse handelt es sich um eine einjährige Pflanze. Das bedeutet, dass du sie jedes Jahr neu aussäen musst. Das kannst du entweder im Frühjahr – zwischen Februar und Juni – oder im Herbst – im Oktober beziehungsweise November – tun. Säest du sie bereits jetzt, beträgt die Reifezeit nur ungefähr vier Monate. Du hast schon bald frische Triebspitzen. Anschließend entfaltet die Wintererbse etwa im Juni weiße Blüten. Im Sommer kannst du dann die Erbsen ernten.

Möchtest du sie erst im Oktober oder November säen, beträgt die Reifezeit ungefähr sieben Monate. Allerdings kannst du bereits im darauffolgenden Frühjahr Früchte ernten. Und während des Winters kannst du frische Triebspitzen in deiner Küche verwenden. Wichtig ist, dass die Erbse nach der Aussaat noch zwei Wochen über sieben Grad Celsius gedeihen kann.

Verzehr der Wintererbse

Die Wintererbsen solltest du nach der Ernte unmittelbar verwenden, beispielsweise indem du sie kochst. Ansonsten werden sie bitter und mehlig. Im Kühlschrank solltest du sie maximal drei Tage lagern. Allerdings kannst du sie auch einfrieren.

Auch die Triebspitzen kannst du verwenden. Diese solltest du erst ab einer Pflanzenhöhe von 15 Zentimetern und nicht alle Spitzen zugleich ernten, damit die Pflanze weiterwachsen kann. Du kannst die kleinen Blättchen in Salaten, Smoothies und auf Sandwiches verwenden.

Die Blüten kannst du ebenfalls essen, allerdings nimmst du dir bei zu viel Blütenernte die Chance auf die Früchte. Die Schoten kannst du ernten, wenn sie prall sind. Da die Hülse nicht essbar ist, holst du die Erbsen zunächst heraus, bevor du beispielsweise Erbsenpesto, Erbsenguacamole oder Erbsensalat aus ihnen machst.