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TÜV-Report 2021: Ein Hersteller fällt besonders negativ auf - alle Gewinner und Verlierer

Der TÜV-Report wird jedes Jahr veröffentlicht und kürt die Gewinner und Verlierer der Hauptuntersuchung. In diesem Jahr fällt eine Automarke besonders negativ auf.
 

Alle zwei Jahre muss das Auto zur Hauptuntersuchung beim TÜV. Dann entschiedet sich, ob der Wagen noch 24 weitere Monate über Straßen und Autobahnen rollen darf, oder ob er reif für die Schrottpresse ist.

Im Zuge dessen wird einmal pro Jahr der sogenannte "TÜV Report" veröffentlicht, eine Auflistung der Ergebnisse aller Hauptuntersuchungen des vergangenen Jahres. Auch der Jahresbericht für 2021 steht schon fest - und er hat einen klaren Verlierer.

TÜV-Report-Verlierer: Ein Hersteller weist besonders viele Mängel auf

Der TÜV-Report 2021 wurde am 5. November veröffentlicht und kürt die Gewinner und Verlierer der Hauptuntersuchungen des Jahres 2020. Das Schlusslicht bildet der rumänische Autohersteller "Dacia". 

In der Altersklasse zwei bis drei Jahre fielen vor allem der "Dacia Duster", "Dacia Lodgy" und "Dacia Logan" negativ auf.  Der TÜV-Report spricht von "erheblichen Mängeln".

Die Verkehrsunsicherheit würde sich vor allem durch ölenden Motoren und defekte Beleuchtungen äußern. Die Gesamtbewertung für die Altersklasse zwei bis drei Jahre sieht wie folgt aus (Mangelquote in Prozent):

  1. "Dacia Duster" - SUV (11,1 Prozent)
  2.  "Dacia Lodgy" - Van (10,9 Prozent)
  3.  "Fiat Punto" - Kleinwagen (10,5 Prozent)
  4.  "Dacia Logan" - Kompaktwagen (10,4 Prozent)
  5. "Ford Mondeo" - Mittelklasse (9,1 Prozent)
  6.  "Fiat Panda" - Mini (7,9 Prozent)

Betrachtet man die Altersklasse zwischen sechs und sieben sowie acht und neun Jahren, bildet der "Dacia Logan" das Schlusslicht. Hier wiesen sogar 31 Prozent beziehungsweise 34 Prozent "erhebliche Mängel" bei der Hauptuntersuchung auf. In der Altersklasse von vier und fünf Jahre wies hingegen der "VW Sharan" die höchste Mängelquote auf mit rund 20 Prozent. 

TÜV-Report-Gewinner: Alles beim Alten

Doch es werden nicht nur die Verlierer der TÜV-Untersuchung gekürt. Auch die Fahrzeuge mit den wenigsten Mängeln werden ermittelt. Hier veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr relativ wenig: In der Altersklasse zwei bis drei Jahre führt der "Mercedes GLC" erneut die Bestenliste an. Nur 1,7 Prozent der geprüften SUVs wiesen erhebliche Mängel auf. 

Den zweiten Platz belegten gleich drei Modelle von drei unterschiedlichen Autoherstellern. Die Gesamtbewertung für die Altersklasse zwei bis drei Jahre sieht wie folgt aus (Mangelquote in Prozent):

  1. "Mercedes GLC" - SUV (1,7 Prozent)
  2.  "Mercedes B-Klasse" - Van (2,2 Prozent)
     "Porsche 911"
    - Sportwagen (2,2 Prozent)
     "Opel Insignia" 
    - Mittelklasse (2,2 Prozent)
  3.  "Hyundai i3O" - Kompaktwagen (2,5 Prozent)
  4.  "Audi AI" - Kleinwagen (3,3 Prozent)
  5. "Opel Adam" - Mini (3,7 Prozent)

Überraschenderweise befindet sich unter den Bestplatzierten auch ein Mittelklassemodell: Der "Opel Insignia"  hat es als Fahrzeug eines Massenherstellers erstaunlicherweise auf den zweiten Platz geschafft und teilt sich das Podest mit den Autos der Hersteller "Porsche" und "Mercedes".

Alle zwei Jahre besteht die Pflicht, sein Auto beim "Technischer Überwachungsverein" - kurz "TÜV" - überprüfen zu lassen. Wer die Hauptuntersuchung vergisst, dem drohen Geldstrafen und Punkte in Flensburg.

aa