Wunsiedel/Röslau: Mann stirbt bei Frontalzusammenstoß - sechs teils schwer Verletzte
Autor: Redaktion
Wunsiedel im Fichtelgebirge, Mittwoch, 16. Oktober 2019
Ein tödlicher Unfall hat sich am Dienstagabend in Oberfranken ereignet. Zwischen Wunsiedel und Röslau stießen zwei Autos frontal zusammen. Ein Mann verlor dabei sein Leben, sechs weitere Beteiligte wurden zum Teil schwer verletzt.
Mann stirbt bei Unfall in Oberfranken: Ein Mann verlor am Dienstagabend (15.10.2019) bei einem schweren Unfall zwischen Wunsiedel und Röslau sein Leben. Das berichtet die Polizei inFranken.de.
Zwischen Wunsiedel und Röslau: Auto kollidiert mit anderem Wagen
Der Unfall hatte sich laut Polizei gegen 18.20 Uhr ereignet. Ein 40-jähriger Autofahrer aus der Slowakei verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Aus bislang unbekannter Ursache geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Wagen eines ebenfalls 40 Jahre alten Mannes aus Wunsiedel.
Beifahrer erliegt schweren Verletzungen - sechs weitere Menschen teilweise schwer verletzt.
Beide Unfallfahrzeuge waren jeweils mit drei Menschen besetzt, erklärt die Polizei. Einer der Beifahrer im slowakischen Auto erlag an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die anderen Insassen, die teilweise in den Fahrzeugen eingeklemmt waren, kamen mit teilweise schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.
Ein unmittelbar hinter dem Wagen des Slowaken fahrender 53-Jähriger stürzte aufgrund des Unfalls mit seinem Motorrad, ohne dabei mit den anderen beiden Fahrzeugen in Berührung zu kommen. Auch er verletzte sich und musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.
20.000 Euro Sachschaden - Staatsstraße stundenlang gesperrt
Die Fahrzeugwracks, an denen insgesamt ein Schaden von etwa 20.000 Euro entstand, wurden von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof unterstützte ein Sachverständiger die Beamten der Polizei Wunsiedel bei der Klärung der genauen Unfallursache.
Die Feuerwehren aus Wunsiedel und Umgebung befreiten die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen, sorgten für die Beleuchtung an der Unfallstelle und unterstützen die Polizei bei Verkehrsmaßnahmen. Die Staatsstraße musste für mehrere Stunden gesperrt werden.