Kreis Wunsiedel: Nächtlicher Brand in Mehrfamilienhaus - Kripo bittet um Hinweise
Autor: Redaktion
Marktredwitz, Montag, 02. Sept. 2024
Am späten Freitagabend rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in Marktredwitz aus. Im Keller eines Mehrfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen. Nun bittet die Kripo um Hinweise aus der Bevölkerung.
Update vom 02.09.2024: Enormer Schaden bei Brand in Mehrfamilienhaus - Kripo mit dringendem Aufruf
Ein Kellerbrand sorgte in der Nacht zum Samstag (31. August 2024) für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in Marktredwitz. Die Hofer Kriminalpolizei bittet dazu um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Ursache und der Hergang der Brandentstehung sind aktuell Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
Die Beamten der Kripo Hof wenden sich in dem Fall an die Bevölkerung und bitten um Mithilfe. Den Ermittlern geht es dabei um Zeugen, die am Freitagabend (30. August 2024) verdächtige Wahrnehmungen in der Kolpingstraße und deren Umgebung gemacht haben, die mit dem Brand in Verbindung stehen könnten.
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Interessant sind dabei verdächtige Personen oder Fahrzeuge, die in diesem Bereich gesehen wurden. Nicht nur der Zeitraum um kurz vor halb zwölf ist dabei von Bedeutung, sondern auch der Zeitraum vor dem Brandgeschehen, also bereits der frühere Abend oder der späte Nachmittag. Für Hinweise melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizei Hof unter der Rufnummer 09281/7040.
Ursprungsmeldung: Brand in Mehrfamilienhaus richtet enormen Schaden an - Ursache noch unklar
In Marktredwitz kam es zu einem großen Feuerwehreinsatz mitten in der Nacht: In einem Mehrfamilienhaus in der Kolpingstraße machte am späten Freitagabend (30. August 2024) Rauchgeruch breit. Bewohner nahmen den Geruch wahr und wählten gegen 23.30 Uhr den Notruf.
Im Keller des Hauses war ein Brand ausgebrochen. Dieser sorgte für einen Großeinsatz, insgesamt beteiligten sich über 150 Feuerwehrleute an den Löscharbeiten, meldet das Polizeipräsidium Oberfranken.
Großbrand in der Nacht: Über 150 Feuerwehrleute im Einsatz
Die rund 25 Bewohner des Hauses wurden ins Freie gebracht, hierfür kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Einige von ihnen benötigten medizinische Versorgung. Eine 33-Jährige erlitt einen Schock, eine 15-Jährige zog sich beim Sprung aus dem Hochparterre eine leichte Fußverletzung zu. Die beiden wurden gemeinsam mit fünf Personen, die eine Rauchgasvergiftung erlitten, in ein Krankenhaus gebracht.
Sicherheitshalber wurde auch das benachbarte und direkte angrenzende Wohnhaus vorübergehend evakuiert. Am frühen Samstagmorgen (31. August 2024) war der Einsatz beendet, die Bewohner konnte zurück in ihre Wohnungen.