Höchstädt: Geflügel-Lkw fängt auf A93 Feuer – kilometerlanger Stau
Autor: Agentur dpa, Isabel Schaffner
Höchstädt im Fichtelgebirge, Dienstag, 27. Oktober 2026
Mehrere Feuerwehren mussten am Dienstag auf die A93 in Oberfranken ausrücken. Ein Lkw mit 20 Tonnen Geflügelfleisch hatte Feuer gefangen.
Ein brennender Lastwagen-Auflieger hat am Dienstag (27. Oktober 2026) in den frühen Morgenstunden auf der A93 bei Selb/West beziehungsweise Höchstädt in Richtung Weiden für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. "Aus bisher nicht bekannten Gründen löste sich der Sattelanhänger von der Zugmaschine und stoppte an der rechten Leitplanke", so die Verkehrspolizei Hof im Einsatzbericht.
"Der mit Geflügelfleisch beladene Tiefkühlanhänger wurde dabei erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem setzte Funkenflug den leckgeschlagenen Dieseltank an dem Kühlanhänger in Brand, welcher bereits teilweise auf den Kühlaufbau übergriff." Die Feuerwehr Rehau rückte laut eigenen Angaben mit Kräften aus Selb, Thiersheim, Marktredwitz, Unterweißenbach und von der Kreisbrandinspektion Landkreis Wunsiedel an.
Lkw-Brand auf A93 im Kreis Wunsiedel: Feuerwehr öffnet verkohlte Seitenwand
Die Feuerwehr löschte den Brand zügig und öffnete die Seitenwand des Aufliegers, um mögliche Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Es konnte verhindert werden, dass der mit 20 Tonnen Geflügelfleisch beladene Anhänger völlig abbrannte. Der Standstreifen sowie die rechte Spur kurz vor der Anschlussstelle Höchstädt im Fichtelgebirge wurden voll gesperrt, wie die Polizei mitteilt. Der Stau reichte gegen 8.30 Uhr rund sieben Kilometer bis etwa zur Anschlussstelle Selb-West zurück.
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Ein Verkehrsteilnehmer hatte zuvor Flammen an dem Auflieger bemerkt und dies gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Einsatzkräfte wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.
"Die Sattelzugmaschine blieb weitestgehend unversehrt und ist fahrbereit. Die Ladung muss von einem Havariekommissar
begutachtet werden. Bis der Verkehr wieder ungehindert in Richtung Süden rollen kann, dürften noch einige Stunden vergehen", informiert die Verkehrspolizei Hof (Stand: 10 Uhr).