Ein Mann, nur mit einem OP-Hemd bekleidet, fiel Passanten im Würzburger Hauptbahnhof auf. Den konnte der 31–Jährige eigenständig nicht mehr verlassen.
Passanten teilten der Bundespolizei gegen 14 Uhr mit, dass eine betrunkener Mann, der mit einem OP-Hemd bekleidet ist, am Eingang des Würzburger Hauptbahnhofes sitzt und Wodka trinkt.
Aufgrund der starken Alkoholisierung war es dem 31-jährigen Deutschen nicht mehr möglich, den Bahnhof eigenständig zu verlassen. Nachdem die Kollegen die Flasche Wodka sichergestellt hatten, wurden diese wüst beschimpft und beleidigt.
Ermittlungen ergaben, dass der 31-Jährige bereits am Vortag (4. Dezember) in Schutzgewahrsam genommen werden musste. Wegen Alkoholmissbrauch wurde er in eine Würzburger Klinik eingeliefert, die er erst vor wenigen Stunden verlassen hatte.
Nachdem er seinen Rausch in der Zelle ausgeschlafen hatte, konnte er noch am Abend aus dem Gewahrsam entlassen werden. Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.