Feuerwehreinsatz in einem Würzburger Kindergarten: In der Berufsfeuerwehr Würzburg ging am Mittwoch (1. Dezember 2021), gegen 15 Uhr, ein Notruf aus einem Kindergarten im Würzburger Stadtbezirk Lengfeld ein. Dies teilt die Feuerwehr in einem Pressebericht mit. Doch was war passiert?

Beim Spielen mit anderen Kindern an einem Kletterturm aus Holz hatte ein vierjähriger Junge offenbar versucht, durch einen größeren Spalt im Bodenbereich des Geländers durchzuschlüpfen. Mit den Füßen voran passte er anfangs noch durch den Spalt. Doch als dann schlussendlich nur noch der Kopf das Loch passieren musste, kam er nicht mehr weiter.

Feuerwehreinsatz in Würzburger Kindergarten: Bub bleibt mit dem Kopf in Kletterturm-Spalt hängen

Zunächst versuchten die Erzieherinnen das Kind alleine aus seiner misslichen Lage zu befreien. Nach einigen vergeblichen Befreiungsversuchen riefen sie die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 zur Hilfe. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte musste der Junge von einer Erzieherin gestützt werden, da seine Füße in der Luft hingen.

Zuerst mussten die Feuerwehrleute einzelne Bretter aus der Holzkonstruktion des Kletterturms entfernen. Anschließend konnten sie den Spalt im Bodenbereich des Geländers mit einer Brechstange vergrößern, sodass der Junge seinen Kopf selbständig aus der Engstelle am Kletterturm befreien konnte.

Nach ungefähr zehn Minuten war der Einsatz für die sechs Feuerwehrleute beendet. Der Junge wurde vom Rettungsdienst medizinisch untersucht und betreut. Anschließend konnte der Bub mit seiner Mutter den Heimweg antreten. Der Hausmeister des Kindergartens machte sich gleich an die Arbeit, um das Schlupfloch im Kletterturm wieder zu verschließen.

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