Frauenland
Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz

"Explosive Substanz" in Kellerabteil gefunden - Evakuierung geplant: Nächtlicher Polizeieinsatz in Würzburg

Schrecken in der Nacht in Würzburg: Ein Gemisch, dass explodieren könnte, löste einen Einsatz aus. Um kurz nach Mitternacht wurde die Flüssigkeit unschädlich gemacht.
 
Ein Aufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften musste in der Nacht in Würzburg ausrücken. Anlass war eine "explosive Substanz", die in einem Kellerabteil gefunden wurde. Symbolfoto: NEWS5 / Friedrich
Ein Aufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften musste in der Nacht in Würzburg ausrücken. Anlass war eine "explosive Substanz", die in einem Kellerabteil gefunden wurde. Symbolfoto: NEWS5 / Friedrich

"Explosive Substanz" löst nächtlichen Polizeieinsatz aus - Evakuierung mehrerer Wohnung stand im Raum: Am Samstagabend (15. Februar 2020) ist es nach dem Fund einer zunächst undefinierbaren Flüssigkeit in einem Kellerabteil zu einem gemeinsamen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gekommen. Darüber berichtet die Polizei Würzburg am Tag danach.

Würzburg: "Explosive Substanz" in Wohnhaus entdeckt

Gegen 18.30 Uhr hatte die Würzburger Polizei einen Hinweis erhalten, dass sich in einem Kellerabteil in einem Wohnhaus in der Otto-Richter-Straße in zwei Gläsern eine Substanz befinden würde, die unter Umständen explosiv sein könnte.

Sofort wurde in Abstimmung mit den zuständigen Behörden, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst der Keller abgesichert und ein Spezialist des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Auch eine mögliche Räumung der umliegenden Gebäude zur Sicherheit der Bewohner wurde vorbereitet, war letztendlich jedoch nicht notwendig.

Kurz nach Mitternacht Substanz unschädliche gemacht

Der Experte machte das Gemisch kurz nach Mitternacht unschädlich. Es wurden keine Personen gefährdet oder verletzt und es entstand zudem kein Sachschaden. Der Besitzer der Flüssigkeit wurde bereits ermittelt. Um welche Substanz es sich genau handelt, dazu macht die Polizei keine Angaben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.