Coronavirus: Rund 130 Einsätze der Polizei in Unterfranken
Autor: Redaktion
Würzburg, Samstag, 28. März 2020
Die Polizei in Unterfranken hat in den vergangenen Tagen immer wieder aufgrund von Verstößen gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen einschreiten müssen.
Wie die Polizei Unterfranken berichtet, wurde sie am Freitag in 130 Fällen von Verstößen gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronakrise tätig.
Teilweise hielten sich Geschäfte nicht an die Anordnung der Schließung, teilweise verstießen Einzelpersonen gegen die momentanen Einschränkungen.
Rund 60 Polizeieinsätze in Mainfranken
Würzburg - Lengfeld: Einen heimlichen Friseursalon betrieb ein 25-Jähriger in einem Schrebergarten im Stadtteil Lengfeld. Am Freitagmittag traf die Polizei vier Personen an, die sich wohl die Haare schneiden lassen wollten. Gegen die vier "Kunden" sprach die Polizei einen Platzverweis aus.
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Kitzingen Am Freitagnachmittag hielten sich gegen 17:30 Uhr zwei Jugendliche am Ende der alten Mainbrücke auf und tranken gemeinsam Bier. Auch verschiedenste Ausreden bewahrten sie nicht vor einer Anzeigenerstattung.
Markt Einersheim In einer zu einer Bar umgebauten Garage hielten sich am Freitagabend fünf Personen auf. Die Gruppe zeigte sich bei der Kontrolle weder einsichtig, noch belehrbar und droht den eingesetzten Beamten mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Lohr am Main Um sich von seiner schwer am Coronavirus erkrankten Frau zu verabschieden, hielt sich Freitagabend ein 62-Jähriger aus dem Altlandkreis Gemünden auf der Corona-Isolierstation des Krankenhauses Lohr auf. Gegen 02:00 Uhr morgens forderte ihn das Krankenhauspersonal mehrfach auf das Krankenhaus zu verlassen.