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Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 13.12.2021, 15.15 Uhr: Vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus - drei waren doppelt geimpft

Die 7-Tage-Inzidenzen in Stadt und Landkreis Würzburg schwanken in den letzten Tagen, blieben aber stabil unter 300. Damit zählen beide Regionen zu denen mit den niedrigsten Werten in Franken. An diesem Montag lag die Inzidenz bei 278 in der Stadt und bei 269 im Landkreis.

Jetzt aber gibt es traurige Neuigkeiten aus dem Landratsamt: Vier Menschen sind in Kliniken im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Fast alle waren doppelt geimpft. In einer Pressemitteilung berichtet das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landratsamtes über die vier Todesfälle und nennt Details. Demnach handelt es sich um zwei Menschen aus der Stadt Würzburg und zwei aus Landkreis-Gemeinden.

Die Verstorbenen aus der Stadt waren zwei Männer. Einer wurde 83 Jahre alt, war mehrfach vorerkrankt und doppelt geimpft. Der andere war ein 52-jähriger Mann, der keine Vorerkrankungen hatte und nur einfach geimpft war.

Im Landkreis sind laut Pressemitteilung eine Frau (87) und ein Mann (66) im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben. Beide waren mehrfach vorerkrankt und zweifach geimpft. Der 66-Jährige war Bewohner des Sankt Josefs-Stifts Eisingen.

Mit den vier neuen Todesfällen steigt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 235 (139 in der Stadt, 96 im Landkreis Würzburg).

Laut Robert-Kocht-Institut nimmt die Wahrscheinlichkeit solcher sogenannter Impfdurchbrüche - also, Menschen mit Impfung stecken sich an - mit steigender Zahl der Impfungen zu.

 

Update vom 08.12.2021, 11.20 Uhr: Inzidenzen bleiben unter Grenzwert - zwei weitere Menschen gestorben

In Stadt und Landkreis Würzburg sind die Sieben-Tage-Inzidenzen weiterhin unter dem Grenzwert von 350. In der Stadt ist der Inzidenzwert vergleichsweise stark gesunken, von 329,3 auf 304,0, wie aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.

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Im Landkreis ist dagegen ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Der Inzidenzwert liegt nun laut RKI bei 309,2 (Vortag: 302). Wie das Landratsamt mitteilte, sind zwei weitere Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden, gestorben. Beide wurden aufgrund ihrer Covid-Erkrankung stationär im Krankenhaus behandelt und waren bereits vorerkrankt.

Es handelt sich dabei um einen 75 Jahre alten Mann aus dem Stadtgebiet, der zweifach geimpft war, und eine 85-jährige, ungeimpfte Frau aus dem Landkreis. Insgesamt gab es in der Region seit Beginn der Pandemie 231 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona.

Die Lage in den Krankenhäusern ist weiterhin kritisch, sowohl im Landkreis als auch in der Stadt sind fast 90 Prozent der Intensivbetten belegt. In Würzburg liegen 22 Covid-Patienten auf der Intensivstation und im Würzburger Land zwei.

Update vom 03.12.2021, 16.20 Uhr: Inzidenz gesunken und drei neue Todesfälle

In der Region Würzburg ist die Zahl der Corona-Infektionen leicht rückläufig. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis aktuell bei 328,8 (Vortag: 346). Auch in der Stadt sind die Zahlen laut Robert-Koch-Institut zurückgegangen. Der Inzidenzwert liegt bei 387,5 (Vortag: 410).

Auf den Intensivstationen ist die Lage weiterhin angespannt. Wie den Zahlen des DIVI-Intensivregisters zu entnehmen ist, sind alle acht Intensivbetten im Kreis Würzburg derzeit belegt, zwei davon mit Corona-Patienten. Beide müssen invasiv beamtet werden.

In der Stadt sind fast 90 Prozent der Intensivstationen belegt. Es befinden sich 23 Corona-Patienten in Intensivbehandlung, von denen 17 aufgrund ihrer schweren Erkrankung invasiv beamtet werden müssen.

Laut Landratsamt sind zudem drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona zu beklagen. Eine 89-jährige Frau aus dem Stadtgebiet und ein 80 Jahre alter Mann aus dem Landkreis sind in Würzburger Kliniken verstorben. Beide waren mehrfach vorerkrankt und doppelt geimpft.

Im Nikolausheim in Würzburg ist ein 87-jähriger Bewohner ebenfalls verstorben. Der Mann war mehrfach vorerkrankt und dreifach geimpft. Die Zahl der Todesfälle in der Region steigt damit auf 229 seit Beginn der Pandemie.

Update vom 29.11.2021, 13.30 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona

Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte heute für den Landkreis Würzburg eine 7-Tage-Inzidenz von 336,8. In der Stadt Würzburg ist die Inzidenz bei 438.

Zwei Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Bergtheim (82 und 87 Jahre alt) sind in der Einrichtung verstorben. Beide Seniorinnen waren mehrfach vorerkrankt und zweifach geimpft.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion steigt auf 222 (134 in der Stadt, 88 im Landkreis Würzburg).

Update vom 25.11.2021, 19.00 Uhr: Konsumverbot von Alkohol sowie Alkoholabgabeverbot 

Laut einer aktuellen Mitteilung von der Stadt Würzburg wird das ganztägige Konsumverbot von Alkohol auf den öffentlichen Verkehrsflächen und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel in Kraft gesetzt. Es besteht ab diesem Freitag (26.11.2021) im Bereich des so genannten "Kleinen Bischofshut" umgrenzt durch Juliuspromenade, Theaterstraße, Balthasar-Neumann-Promenade, Neubaustraße, Wirsbergstraße, Oberer Mainkai (inklusive Alter Mainbrücke mit ihren Auf- und Abgängen), Mainkai, Juliuspromenade und der Sanderstraße ein befristetes Alkoholverbot bis zum 15.12.2021.  Von diesem Verbot nicht erfasst ist der Konsum alkoholischer Getränke im konzessionierten Bereich von Gaststätten für den Verzehr an Ort und Stelle während der jeweiligen Öffnungszeiten. 

Parallel dazu wurde auch ein Alkoholabgabeverbot für Heißgetränke, wie beispielsweise Glühwein ausgesprochen, das sich auf das Infektionsschutzgesetz stützt. Die räumliche und zeitliche Gültigkeit besteht wie beim Konsumverbot. Von diesem Verbot nicht erfasst sind die Abgabe und der Verkauf alkoholischer Heißgetränke im konzessionierten Bereich von Gaststätten für den Verzehr an Ort und Stelle während der jeweiligen Öffnungszeiten. In diesen konzessionierten Bereichen wird allerdings keine Sondernutzung für Stehtische gewährt.

Als Begründung nennt die Stadt Würzburg die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Gemäß des Robert Koch Instituts lag am 25.10.2021 der Wert bei 115,0. Bereits einen Monat später, am 25.11.2021, liegt dieser Wert bei 406,4 und hat sich somit fast vervierfacht. Im Vergleich dazu lag der Wert der 7-Tage-Inzidenz ein Jahr zuvor, am 25.11.2020, bei einem Wert von 88,3. Zudem lag die Belegung der im Leitstellenbereich der Integrierten Leitstelle Würzburg verfügbaren Intensivbetten nach den Zahlen des DIVI-Intensivregisters am 24.11.2021 bei 85,35 %.

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