Frau belästigt und Zugbegleiter attackiert: Werden Aufnahmen einem 18-Jährigen zum Verhängnis?
Autor: Redaktion
Würzburg, Freitag, 12. Juli 2024
Eine Frau wird zwischen Würzburg und Aschaffenburg belästigt, der Zugbegleiter vom Täter attackiert. Wenig später kontrolliert die Polizei einen 18-Jährigen und stellen fest, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl vorliegt.
Nach einem Angriff auf einen Zugbegleiter ist es der Polizei gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Der 18-Jährige soll am Samstag (6. Juli 2024) eine 59-Jährige in einem Regionalzug von Würzburg nach Aschaffenburg belästigt haben, indem er vor ihren Augen an seinem Glied manipulierte. Der verständigte Zugbegleiter habe daraufhin den unbekannten Mann des Zuges verwiesen.
Daraufhin sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der der Zugbegleiter einen Schienbeinbruch erlitten habe, so die Bundespolizei. Der Täter sei beim Halt im Bahnhof Laufach geflüchtet. Eine Auswertung der Videoaufzeichnungen hätten den Tatverdacht gegen den 18-Jährigen ergeben.
Untersuchungshaftbefehl gegen Verdächtigen wegen anderer Delikte
Dieser sei nur wenige Stunden nach der Tat in Unterfranken am Hauptbahnhof Essen durch Bundespolizeibeamte einer Personenkontrolle unterzogen worden. Dabei sei ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Hamburg, unter anderem wegen des Verdachts des Raubes, festgestellt und der junge Mann in die Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf eingeliefert worden.
Ein Vergleich der bei der Festnahme getragenen Kleidung und der Kleidung des Täters im Zug habe den Verdacht gegen den 18-Jährigen erhärtet. Die weiteren Ermittlungen dauern an, hieß es weiter.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.