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Pfofeld: Brand macht Wohnhaus unbewohnbar - "sehr erschreckend"


Autor: Isabel Schaffner

Pfofeld, Mittwoch, 14. Januar 2026

Feuer hat das Zuhause eines Mannes aus Thannhausen unbewohnbar gemacht. Der besorgte Bürgermeister eilte neben den Rettungskräften herbei und schildert seine Erlebnisse.
Ein organisierter Bagger trug die Ziegel des brennenden Hauses ab, berichtet der Pfofelder Bürgermeister Reinhold Huber.


Am Mittwochnachmittag, 14. Januar 2026, brach im Ortsteil Thannhausen der Gemeinde Pfofeld (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) ein umfangreiches Feuer aus. Gegen 15.20 Uhr wurden laut der Agentur News5 mehrere Feuerwehren unter dem Alarmstichwort "Dachstuhlbrand" zum Einsatz gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand ein Einfamilienhaus im Ortszentrum bereits in voller Ausdehnung in Brand. Die Flammen hatten sich demnach aus dem Erdgeschoss bis in den Dachstuhl ausgebreitet.

Zur Zeit des Brandes habe sich der Bewohner den Angaben zufolge nicht im Gebäude aufgehalten und es sei niemand verletzt worden. Bis zu knapp 100 Feuerwehrleute kämpften zu Spitzenzeiten gegen den Brand an, wie Eduard Ott, Kreisbrandinspektor der Feuerwehren Weißenburg-Gunzenhausen News5 erklärt.

Zusammenhalt im Unglück: Pfofelder Bürgermeister lobt "tolle Aktion im Dorf"

Als der Pfofelder Bürgermeister Reinhold Huber von dem Vorfall mitbekam, fuhr er von seinem Amtszimmer "sofort rüber", wie er im Interview erklärt. Bei der Anfahrt vom Wald habe er "sehr viel Rauch gesehen. Also, das war im ersten Moment schon sehr erschreckend", erinnert er sich. Bei den Feuerwehrkräften habe er sich erkundigt, ob er unterstützen könne und daraufhin "einen Bagger organisiert, der die Ziegeln abträgt, damit die letzten Glutnester dann auch noch gelöscht werden können". 

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Für den Bewohner habe sich ebenfalls schnell eine Unterkunft gefunden: "Das war auch eine tolle Aktion hier im Dorf. Zwei Anrufe, dann war das Ganze erledigt und er kann jetzt heute Nacht dort hoffentlich in Ruhe schlafen." Zudem lobt Huber die Zusammenarbeit der gut geschulten Feuerwehrkräfte aus verschiedenen Einheiten der Region: "Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass die Feuerwehren hier das so schnell in den Griff bekommen haben, dass alle so gut zusammengearbeitet haben. Und ich hoffe, dass es alles zu einem guten Ende kommt", so Huber zum Schluss.

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