Kurios: Vermisstensuche in Unterfranken endet im Kreißsaal
Autor: Redaktion
Schweinfurt, Freitag, 16. Februar 2018
Ein Mann ruft verzweifelt die Polizei. Der Grund: Seine hochschwangerer Freundin sagt am Telefon, ihr sei schwindelig - und plötzlich ist der Empfang weg.
Ende gut, alles gut, so kann eine Vermisstensuche laut Polizei am späten Donnerstagvormittag beschrieben werden.
Ein Mann aus dem Raum Bad Kissingen hat am Donnerstag gegen 11.30 Uhr verzweifelt den Polizeinotruf 110 gewählt. Der Grund: Seine hochschwangere Freundin sei nach Schweinfurt gefahren und beim letzten Kontakt mit ihr sei die Verbindung abgerissen. Am Telefon teilte die Freundin ihm wohl noch mit, dass sie gerade in einem Parkhaus sei und es ihr total schwindelig sei.
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Der Mann rief schließlich die Polizei um Hilfe, weil er sie nun nicht mehr erreichen konnte und davon ausging, dass sie möglicherweise bewusstlos in ihrem Fahrzeug liegen würde.
Daraufhin machten sich laut Polizei sofort alle verfügbaren Streifen der Schweinfurter Polizei auf die Suche nach der Hochschwangeren und ihrem Auto. Sämtliche Parkhäuser wurden dabei angefahren - etwa nach zehn Minuten haben die Beamten dann das Auto auf dem Theaterparkplatz gefunden.
Aber: Ohne die schwangere Frau. Die Polizisten veranlassten schließlich eine Hausdurchsage im benachbarten Krankenhaus. Laut Polizei führte diese auch schnell zum Erfolg. Die Endzwanzigerin lag dort, wo sie auch "hingehöre", wie die Polizei mitteilt. Gemeint ist natürlich im Kreissaal des Krankenhauses.
Die Vermisstensuche wurde daraufhin abgebrochen und dem Mann die freudige Nachricht überbracht. Wie die Polizei mitteilt, haben sie im Nachhinein sogar noch erfahren, dass es sich um einen "Fehlalarm" handelte und es noch gar nicht so weit war.
Die gemeinsamen Geburtsfreuden für das werdende Paar stehen also noch aus, wie die Polizei Schweinfurt mitteilt.