Werneck/Schweinfurt: Nach tödlichem Unfall auf A7- Polizei sucht nach Fahrradfahrer mit markanter Narbe im Gesicht
Autor: Redaktion
Eckartshausen, Dienstag, 16. Juli 2019
Anfang Juli hat sich in Unterfranken ein tödlicher Unfall ereignet. Nun suchen die Ermittler nach einem entscheidenden Zeugen: Ein Radfahrer, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der Nähe aufhielt, könnte wichtige Hinweise geben.
Update, 16.07.2019: Fahrradfahrer als wichtiger Zeuge zu tödlichem Unfall gesucht
Die Polizei hat neue Erkenntnisse zum tödlichen Autounfall Anfang Juli bei Werneck bekannt gegeben: Demnach suchen die Ermittler nach einem Radfahrer, der als wichtiger Zeuge fungieren könnte. Der Fahrradfahrer war wohl zum Zeitpunkt des Unfalls im Bereich des Unglücks unterwegs. Die Polizei hat folgende Beschreibung von ihm veröffentlicht:
- männlich
- circa 50 bis 60 Jahre alt
- circa 175 Zentimeter groß
- schlank
- sportliche Figur
- markante Narbe von der Unterlippe bis zum Kinn
- trug einen Fahrradhelm und Radbekleidung
- war mit einem weißen Rennrad der Marke "Scott", Typ "Foil" mit "Campagnolo"-Schaltung unterwegs.
Der Zeuge selbst beziehungsweise Personen, die Angaben zu seiner Identität machen können, werden geben sich bei den Ermittler zu melden. Hinweise werden unter 09721/202-0 entgegen genommen.
Meldung: Tödlicher Unfall bei Schweinfurt
Tödliche Verletzungen erlitt ein 29-Jähriger, als er am frühen Dienstagabend frontal mit seinem Audi gegen einen Brückenpfeiler prallte. Die Polizeiinspektion Schweinfurt führt die Ermittlungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet.
A7: 29-Jähriger krachte gegen Brückenpfeiler
Gegen 18.50 Uhr erreichte die Einsatzkräfte der Notruf, dass ein Pkw im Wernecker Ortsteil Eckartshausen in Richtung Vasbühl, auf Höhe der Schornmühle, dem Sachstand nach alleinbeteiligt frontal gegen den dortigen Brückenpfeiler der A7 geprallt ist. Polizei, Rettungsdienst samt Notarzt und Feuerwehr waren rasch vor Ort. Für den 29-Jährigen aus dem Landkreis Main-Spessart am Steuer des Audi kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Ein Großaufgebot der örtlichen freiwilligen Feuerwehren kümmerte sich um die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Außerdem unterstützten sie die Verkehrsmaßnahmen. Neben einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck war auch ein Notfallseelsorger mit im Einsatz.